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Streik der Lokführer in Göttingen glimpflich abgelaufen

Fast wieder alles im Plan Streik der Lokführer in Göttingen glimpflich abgelaufen

Vergleichsweise glimpflich waren in der Region die Folgen des Lokführerstreiks in der Nacht vom Dienstag, 7. Oktober, auf Mittwoch. Am Vormittag gegen 9.30 Uhr trafen die Züge wieder fast planmäßig im Bahnhof Göttingen ein. Nur vereinzelt gab es Verspätungen von einer Dreiviertelstunde oder mehr.

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Der Bahnhof in Göttingen.

Quelle: Hinzmann (Symbolfoto)

Göttingen. Anders als in anderen Teilen Deutschlands zogen sich die Nachwirkungen des Streiks in Göttingen damit nicht bis zum späten Mittwochmittag hin. In den Morgenstunden habe es nur noch Verspätungen bei aus Süddeutschland kommenden Zügen gegeben, erklärt Thomas Kosubeck, Bahnhofsmanager in Göttingen.

Auch während des Streiks in der Nacht seien im Bereich Göttingen prozentual weniger Züge ausgefallen als in anderen Regionen Deutschlands.

Nicht notwendig seien Vorkehrungen der Göttinger Bahnmitarbeiter gewesen, gestrandete Fahrgäste unterzubringen. Zwar habe man sich vorsorglich bei den Hotels vor Ort nach freien Zimmern erkundigt, ein solcher Notfallservice habe jedoch nicht in Anspruch genommen werden müssen, erklärt Kosubeck.

Ausreichende Hotelkapazitäten

Die Hotelkapazitäten in Göttingen hätten allerdings ausgereicht, auch eine größere Zahl unfreiwilliger Übernachtungsgäste unterbringen zu können. Dass dies nicht notwendig war, habe auch daran gelegen, dass die Bahnkunden sehr gut über den Streik und die möglichen Folgen informiert gewesen seien.

Schlimmer als in Südniedersachsen waren Ballungsgebiete und die Bundesländer Berlin, Hamburg, München oder Stuttgart betroffen. Dass es über das Streikende hinaus Probleme gab, lag vor allem daran, dass Züge nicht dort standen, wo sie benötigt wurden. Weitere Streiks sind zurzeit nicht angekündigt.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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