Protest im Schaufenster: Visagist Sascha Arnold hat die Hausdurchsuchung mit Spielfiguren nachgestellt.
Bei der Frage der Woche „Wer als Visagist ohne Friseur-Meisterbrief auch Haare schneidet, macht sich strafbar. Finden Sie das richtig?“ sind derzeit (Stand: Dienstag, 15 Uhr) 54 Prozent der 10 630 Teilnehmer der Ansicht, dass das Handwerk geschützt werden muss. 45 Prozent meinen, dass der Meisterbrief abgeschafft werden soll.
Kurz nachdem am Freitag die Frage der Woche zur Abstimmung freigegeben wurde, hat Göttingens Kreishandwerksmeisterin Katja Thiele-Hann eine E-Mail an ihre „Innungskollegen“ geschickt und zur Teilnahme ermuntert: „Da die Umfrage indirekt alle Handwerke betrifft, wollten wir nicht versäumen, sämtliche Handwerkskollegen auf die Abstimmung hinzuweisen und anheim zu stellen, sich daran zu beteiligen“, heißt es darin.
In den Kommentaren hagelt es hingegen meist Schelte für den Landkreis, die Handwerkskammer Südniedersachsen-Hildesheim und die Politik. So nennt etwa Kommentatorin „Traudl“ den Fall „ein Paradebeispiel unseres Verhinderer-Behördenapparates“. Statt die Frage zu stellen „Wie kann ich dem Bürger helfen“, gehe Kreisdezernentin Christel Wemheuer der Frage nach: „Welche Verwaltungsvorgänge sind in Gang zu setzen?“ Und in Richtung der Fraktionsvorsitzenden der Kreis-Grünen, Maria Gerl-Plein: „Die Handwerksordnung ist kein Konkurrenz-Schutz-Gesetz. Interessant, dass es aber von den Grünen so eingeschätzt wird. Hier führt also Unfähigkeit zu Grundrechtsraub.“
„Viel-Fronten-Spiel“
„Fahrradparkhausmeister“ meint, dass sich Sascha Arnold an „die vorliegenden Gesetze / Ordnungen“ hätte halten müssen, fordert bei der Diskussion um den Meisterzwang die Politik auf, tätig zu werden: „So sollte überlegt werden ob, es in manchen Berufsfeldern nicht sinnvoll wäre, diesen abzuschaffen. Beibehalten sollte man diesen zum Beispiel im KFZ-Handwerk, dort geht es schließlich um Leib und Leben, und daher ist es dort sinnvoll, den Meisterzwang aufrecht zu erhalten, wo hohe Qualität bei der Reparatur von Autos entscheidend ist, um beispielsweise schwere Unfälle zu vermeiden. Ob die Aufrechterhaltung des Meisterzwanges in Berufen wie des Friseurhandwerks sinnvoll ist, ist jedoch wieder eine andere Frage.“
Oliver Steinkamp, Vorstandsmitglied im Berufsverband unabhängiger Handwerker (BUH) macht hier deutlich: „Das Problem des Sasha A. an dieser Stelle, auch das Viel-Fronten-Spiel zwischen Kreishandwerkerschaft, Politik, und Ordnungsbehörden steht exemplarisch für viele Tausend Fälle.“ Steinkamp weist aber darauf hin, dass das Problem nicht im Meisterbrief liege. „Wir zumindest sind keine Gegner des Meisterbriefes.“ Die Verfolgung von Menschen fuße vielmehr auf dem Meisterzwang. Dass „Kunden entmündigt, Handwerker drangsaliert und die Grundrechte ausgehebelt“ würden, liege nicht am Meisterbrief sondern am -zwang.
„Ich befürworte die Regelung mit den Verbänden“, kommentiert Bürger den Fall. „Sonst könnte ja jeder ohne jegliche Qualifikation ein Geschäft aufmachen. Ich möchte mein Fleisch oder Brötchen nicht von einem Bestatter bekommen, noch möchte ich von einem Bäcker oder ähnlichen eine Herz-OP bekommen.
Von Michael Brakemeier
Kommentare
Übrigens...ist der Starvisagist Boris Entrup auch Friseurmeister??? Make-Up-Artist – 24.12.09
Übrigens, wie ist das mit dem sympathischen Starvisagist Boris Entrup?Hat er ebenfalls einen Meistertitel oder lediglich die Ausbildung zum Friseur?
Auch er ist Hairstylist und "gestaltet Frisuren".
Laut Hamburger Abendblatt, vom 19. September 2009:
Nach dem Abitur macht er eine Friseurlehre in München, assistiert bei internationalen Hair- und Make-up Artists, bis er sich als Visagist selbstständig macht und schnell zum exklusiven Make-up Artist für den Kosmetik-Konzern Maybelline Jade und zum Head of Make-up für die Berlin Fashion Week wird. Sein Einsatz als Juror und später als Visagist bei "Germanys Next Topmodel" auf ProSieben macht ihn bundesweit populär. Seine beiden Bücher mit Make-up Tipps sind im Riva-Verlag erschienen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Hairstyling mit oder ohne Meisterbrief... Make-Up-Artist – 24.12.09
Ich bin ausgebildeter Make-Up-Artist (Visagist) und habe in einer Friseurfachberufsschule einen qualitativ sehr guten und auch teuren mehrtägigen Kurs/ Weiterbildung für Basistechniken (Styling/ Hochsteckfrisuren) und allem Pipapo mit entsprechendem Zertifikat absolviert.Nur rund ums stylen und hochstecken.
(Dort werden Friseure, Friseurmeister, sowie Make-Up-Artisten/ Visagisten ausgebildet)
Laut Handwerkskammer können Hairstylisten Kurse/ Weiterbild.) bis zum umfallen belegen, aber sie dürfen nicht offiziell als Hairstylist arbeiten. Ein Zertifikat sei keine Berechtigung.
Auch als mobiler Friseur benötige man (zumindest in Bayern) einen Meisterbrief.
Ausschließliches Styling und hochstecken wären wesentliche Bestandteile des Friseurhandwerks und somit "Meisterpflichtig"!
("Frisurengestaltung")
Doch wie viele meiner Kollegen oder Maskenbildner können wirklich einen Meisterbrief vorlegen???
Bei Umfragen unter meinen Kollegen war keinem diese Regelung bekannt.
Grauzone?
Hunderte meiner Kollegen absolvieren sehr teure Ausbildungen, arbeiten seit Jahren fast ausschließlich in der Werbung, bei Filmproduktionen und Modeschauen.
Wir treten in der Regel also nicht mit dem Friseur vor Ort in Konkurrenz.
Mit welchem Argument kann ich also vor der Handwerkskammer bestehen?
Wie kann ich ohne Ärger zu bekommen in diesem Bereich arbeiten???
So lange hier keine brauchbare Lösung in den Bestimmungen, Gesetzen usw. gefunden wird,
kann ich nur als Make-Up-Artist weiter arbeiten oder
ich müsste noch eine komplette Friseurausbildung und anschließend einen Friseurmeister anhängen.
Doch wenn man Kinder hat, ist die Zeit nicht unendlich, welche einem zur Verfügung steht.
Also bleibe ich vorerst mal nur beim Bereich rund um das Make-Up, in allen Variationen.
;-)
Dennoch finde ich das ausgesprochen schade.
Mfg und frohe Weihnachten an alle,
Make-Up-Artist Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Meisterzwang Wolfgang – 10.12.09
An dieser Stelle wurde durch die Redaktion ein Kommentar gelöscht, da er nicht den Nutzungsbedingungen entsprach. Die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare auf den Internetseiten des Tageblattes finden Sie hier: http://www.goettinger-tageblatt.de/Portal-Service/Nutzungsbedingungen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenHandwerks"recht" Höllenhund – 24.10.09
Bei der letzten "Liberalisierung" der Handwerksordnung im Jahre 2003 sind auffälligerweise in der Hauptsache diejenigen Gewerke von der Meisterpflicht befreit worden, die ohnehin kaum auskömmlich zu betreiben sein dürften; wohl mehr ein Bauernopfer der Handwerkslobby, um die einträglichen Sparten weiterhin unter dem profitablen Meistervorbehalt belassen zu können.Ein gutes Beispiel hierfür sind doch gerade die Friseure. Entweder vermag ein solcher seinem Kunden die Haare zu schneiden, ohne daß diesem anschließend Augen und Ohren fehlen oder aber er ist geradezu gemeingefährlich schlecht - dann jedoch dürfte er keinesfalls einen Gesellenbrief ausgestellt bekommen und auf die verehrte Kundschaft losgelassen werden.
Soll heissen: Jedweder Friseur mit Gesellenbrief dürfte de facto in der Lage sein, seine berufliche Tätigkeit mit der mindestens nötigen Sicherheit auszuüben. Dann aber ist auch nicht einzusehen, warum eine solche Tätigkeit nicht selbstständig ausgeübt werden darf!
Alles anderer ist lediglich Gängelung und erzwungenes in-Abhängigkeit-halten.
Warum nur lassen sich so Viele dies so widerspruchslos gefallen???
Freundliche Grüße, Höllenhund Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Korrektur Michael Pramann – 18.10.09
Der Fehlerteufel hat sich in meinem letzten Kommentar eingeschlichen.Herr Herbst hat sein geschäft in Einbeck im Jahr 2008 aufgegeben, nicht 2009.
Also bereits seit fast einem Jahr.
Michael Pramann
freiwilliges Mitglied im bffk
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Korrektur Michael Pramann – 18.10.09
in meinem letzten Kommentar schrieb ich:"Wie rechtfertigen Sie die Lgitimität der HWK-Präsidenten Jürgen Herbst aus Einbeck mit der Handwerksordnung? Dieser hat zum 01.11.2009 sein Fleischereifachgeschäft in Einbeck aufgegeben."
Herr Herbst hat sein Geschäft zum 01.11.2008 aufgegeben. Also bereits vor knapp einem Jahr. Nicht 2009.
Michael Pramann
freiwilliges Mitglied im bffk Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Manipuliertes Abstimmungsergebnis Michael Pramann – 18.10.09
"Liebe" Frau Katja Thiele-Hann, Kreishandwerksmeisterin Göttingen.IM GÖTTINGER TAGEBLATT v. 14.10.2009 behaupten Sie, eine E-Mail an Ihre Innungskollegen geschickt zu haben, um diese für die Teilnahme an der Abstimmung zu ermuntern.
Nun Frage ich Sie: Die Kreishandwerkerschaft Göttingen hat lediglich 536 Mitglieder, Tendenz fallend. ( nachzulesen auf der Website). Die gesamte Handwerkskammer Niedersachsen hat insgesamt 7.983 Mitglieder ( Stand 31.12.2008 ). Ebenfalls nachzulesen auf deren Wbsite. Davon entfallen 2201 Mitglieder auf die zulassungsfreien und handwerksähnlichen Betriebe ( Ohne Meisterbrief) die kaum zu den Befürwortern zu zählen sind. 5740 Stimmen von 5782 Mitgliedern sollen demnach für den Meisterbrief votiert haben. Dies stelle ich, und ich denke jedermann, der dies liest doch einmal sehr in Frage. Das Interesse an den Kammern ist unter den Betrieben nachweislich sehr gering. Dies beweist die Teilnahme an den Wahlen zu den Vollversammlungen der Kammern, die bundesdurchschnittlich bei ca. lächerlichen 10% liegen. Bei der HWK Hildesheim wird es nicht anders sein. Aber vielleicht legen Sie dies einmal öffentlich dar. Merkwürdig nur, ich habe die Abstimmung am Sonntag an meinem Rechner verfolgt, dass URPLÖTZLICH in der kurzen Zeit um ca 15.15 Uhr bis 17.45 Uhr die Anzahl der Befürworter um 744 Stiimmen, von 1265 auf 2009 Stimmen gestiegen ist. Dies kann ich mittels 35 Screenshots belegen.
Abschleissend einmal die Frage an Sie: Wie rechtfertigen Sie die Lgitimität der HWK-Präsidenten Jürgen Herbst aus Einbeck mit der Handwerksordnung? Dieser hat zum 01.11.2009 sein Fleischereifachgeschäft in Einbeck aufgegeben.
Und abschliessend zu dem ganzen Fall Sasha Arnold ein Zitat vom ehemaligen Bundes-Innenminister Gerhard Baum:"Mich beunruhigt, dass wir Verfassungsverstöße haben, von Leuten, die auf die Verfassung vereidigt sind". Als Zwangsmitglied der HWK Hildesheim möchte ich mich hiermit ausdrücklich von deren Vorgehensweise und Verhalten und Außerungen distanzieren.
Michael Pramann
Tischlermeister
Eschershausen
Zwangsmitglied der HWK Hildesheim.
Freiwilliges Mitglied im bffk
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Fall Sascha Arnold Frank Lasinski – 17.10.09
Unabhängig vom konkreten Inhalt der Kontroverse, die die Betreffende Handwerkskammer meint führen zu müssen - in solcher einer Sache ein Grundrecht anzutasten und das obwohl das Bundesverfassungsgericht absolut zweifelsfrei zum Maßstab der Verhältnismäßigkeit in Bezug darauf sich bereits mehrfach genötigt sah zu urteilen, weil die betreffende Richterschaft in unheiliger Allianz mit Bürokraten meint, dass unser Grundgesetz für sie nicht gelte und Urteile des BVerfG für sie nur Empfehlungen darzustellen scheinen ist zweifelsfrei Rechtsbeugung und zeugt von Abgehobenheit und Arroganz der Macht, die sich aus der jeweiligen, gesetzlich abgesicherten, Monopolstellung ergibt. Bei den Richtern wird gesagt - sorry wir können nichts tun, die sind unabhängig (offensichtlich auch vom Maßstab des Grundgesetzes stehen also außerhalb des Rechts) und die Kammern müssen nichts befürchten, da ihre Existenz über - ebenfalls gegen das Grundgesetz verstoßenden - gesetzlichen Zwang unantastbar scheint. Ich weiß wovon ich rede - mir passierte Ähnliches wegen einer vermuteten Ordnungswidrigkeit mit einem Sanktionswert von EUR 50,0 ... und musst mich bei einer gerichtlichen Beschwerde gegen die Durchsuchung von den Richtern als Straftäter beleidigen lassen... Von einer Justiz die uns, dem Volk dienen soll, im Auftrag einer Bürkratie, die uns dienen sollte und von uns bezahlt wird... Wer ist hier eigentlich das Volk und wo ist es Heute, dass wir uns so was gefallen lassen ? Herr Arnold - bleiben Sie standhaft und lassen Sie sich das nicht gefallen ! Der u.a. hier gezeigte Geist zerstört systematisch unser Gemeinwesen und die Demokratie und damit unsere Zukunft. Frank Lasinski www.bffk.de Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenfall Sascha Arnold frangipani 62 – 16.10.09
Sascha,laß dich nicht unterkriegen!Du bist der beste.
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Sasha Arnold babs – 14.10.09
Auch ich lasse mir von ihn die haare schneiden, auch ohne titel. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenNachtrag/ "Nachschlag" Brötchenesser – 14.10.09
...habe ich ganz vergessen zu sagen - die SB-Backbrötchen aus dem Supermarkt schmecken ohne "Supermarkt-Back-Meistertitel" teilweise sogar besser als die "Bäcker-mit-Meistertitel-Brötchen" Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenZu dem Thiele Boykott Brötchenesser – 14.10.09
Vom Thiele Boykott auf Grund der aktuellen Sachlage halte ich nichts.Allerdings schmecken die Brötchen von Thiele sowieso nicht (also die normalen Kaisersemmel), die schmecken leider Gottes wie solche aus Back-SB-Automaten. Da man ja trotz Meisterbriefs der Bäckerreikette nicht automatisch einen guten Geschmack der Brötchen garantiert bekommt, kann man gleich sowieso die halb so teuren Brötchen aus dem SB-Automaten im Supermarkt kaufen (sind ja deutlich billiger..).
In diesem Sinne - guten Hunger!
p.s.: Das Brot von Thiele ist allerdings teilweise lecker... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Betreff? ich schreib doch nur.. Gorzi – 14.10.09
Hallo, hier geht es immer um den Meisterbrief, schneiden "ohne" besagten wird von der Innung verpönt und kriminalisiert...wenn Otto Normalverbraucher mal einen neuen Haarschnitt braucht macht das doch in 99% der fälle eine miserabel bezahlte (da sollte die Innung doch mal was gegen tun)Friseurin mit normaler Ausbildung...ob da nun ein "Meister" die ganze zeit daneben steht und zuguckt oder ob der im Urlaub verweilt interessiert ja auch niemanden, hauptsache es steht so auf dem Klingelschild...Ein selbstständiger Visagist der auch mal an den Haaren Hand anlegt weil sonst das gesamtbild seiner Arbeit nicht stimmen würde bekommt sofort die volle Härte unseres Rechtsstaates zu spüren..
Wäre ja mal ein Thema für Frontal21 vom ZDF, achne, hatten die ja auch schon aufgegriffen...haben die eigentlich auch recherchiert ob bei andern Visagisten die mal was mit Haaren gemacht haben gleich eine Horde von Polizisten die Wohnung auf dem Kopf gestellt hat?
Gerade von Frau Wemheuer die ja das Parteibuch der Grünen ihr eigen nennt hätte ich mehr Kompromissheit und Bürgernähe erwartet, aber wenn man einmal einen ganz gut bezahlten Job erreicht hat kann man ja auf das Fussvolk herunterschaun...
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ART 5 GG Michael Pramann – 14.10.09
ch möchte mich in meinem vorigen Kommentar noch auf ART. 5 GG berufen.Ich habe z.B als Zwangsmitglied keine E.Mail von der Kammer bekommen.
Hier der Link zur HWK Hildesheim über deren Mitgliederzahl:
http://www.hwk-hildesheim.de/24,11,97.html
Und davon sind gar die wenigsten Betriebe Innungsmitglieder.
Denn das ist nochmalige Abzocke der Kammern.
Ich spreche jetzt lieber nicht aus, was ich denke.
Traudl, Sie sollten Kontakt mit mir aufnehmen.
Michael Pramann
Tischlermeister
Eschershausen
Zwangsmitglied dieser HWK Hildesheim
Art. 5 GG Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Manipualation Michael Pramann – 14.10.09
Ich bezweifel hier einmal, dass sich in so kurzer Zeit so viele Innungsbetriebe aufgrund einer e-mail von Frau Katja Thiele-Hannan an Umfrage beteiligt haben- Es war Wochende. Und plötzlich um 15.00 Uhr fing die Umfrage an zu kippen. Innerhalb von 2 1/2 Stunden sollen plötzlich ca 800 Innungsbetriebe für den Meisterzwang gestimnmt haben? Ich habe in der Zeit über 30 screenshots geschossen. Das halte ich für ausgeschlossen,dass die Aussage dieser Frau der Tatsache entspricht. Es at sich kein einziger der Innungsmitglieder mittels Kommentar geoutet. Dies alleine werte ich als Zweifel der Richtigkeit der Frau.Die ganze HWK Hildesheim hat lediglich 5.782 zulassungspflichtige Betriebe
Sie wollen hier doch niemanden erzählen,dass Sie über 100% Ihrer Zwangsmitgklieder mobilisiert haben.
Meiner Ansicht ist die HWK Hildesheim an niderträchtigkeit nicht mehr zu überbieten.
Ich bitte hiermit das GÖTTINGER TAGEBLATT falls möglich doch einmal zu untersuchen.
Ichb werde von mir aus ewine Befragung der mir bekannten Betriebe auf die wahrheitsgemässe Aussage überprüfen. Ich binn gespannt auf die Antwort von Frau Katja Thiele-Hannan
Michael Pramann
Tischlermeister
Zwangsmitglied der Handwerkskammer Hildesheim Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Sascha Arnolds haarige Taten Jonas Kuckuk – 13.10.09
Seit Sonntag begleitet mich das Thema bei meinen Besuchen in Göttingen. Überall redet man über das Thema und bei meinen Gesprächen mit der CDU, den Grünen, der FDP, der Kreishandwerkerschaft und den Piraten werden bisher die Argumente ganz sachlich ausgetauscht und sogar verstanden. In Göttingen war der Dialog über den Meisterzwang einfach längst überfällig und wir dürfen gespannt sein wie uns das organisierte Handwerk Anfang nächsten Jahres die 50 Millionen teuere Imagekampagne verkaufen will.Und... Irgendwie habe ich Lust bekommen in der Göttinger Innenstadt eine Bäckerei auf zu machen, denn ich backe verdammt gern und gut und natürlich Schwarzbrot! - am besten neben Saschas Laden.
Das Brot wäre allerdings ein Euro teuerer als bei Frau Thiele, denn ein Euro geht für die Prozesskosten von Sasch in seine Sammeldose - aber ich glaube ich hätte in Göttingen eine ziemliche gute Kundschaft.
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Fall: Sasha Arnold, Antwort auf I.List Traudl – 13.10.09
Ja, Frau (?) List, ich glaube, es ist soweit.Im November bin ich wieder in Göttingen, meinen Kopf wird Sasha frisieren. Leider habe ich wenig Möglichkeiten Backwaren in Göttingen zu boykottieren, dass bedaure ich sehr! Aber ich werde jetzt so handeln: Die andern haben den Zwang, wir haben die Solidarität! Auch ich schließe mich Ihrem Aufruf an:
Macht mit! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Fall: Sascha Arnold I. List – 13.10.09
Es ist gemein das Frau Katja Thiele-Hann Kreishandwerksmeisterin, alle Meister aus verschiedenen Handwerksberufen zum abstimmen aufgerufen hat. Es steht zur Zeit die Frage; "Ob ein Visagist & Hairstylist ohne Meisterbrief Haare schneiden darf". Von anderen Handwerksberufen war nie die Rede. Das ist unfair gegenüber Sascha Arnold.Es gibt in einigen Handwerksberufen Lockerungen z.B. Fotograf, Koch etc. die ohne Meistertitel sich selbstständig machen können.
Hier ein paar nette Wort zu Sascha Arnold, halte durch und kämpfe weiter, die Bevölkerung steht hinter Dir. Gib nicht auf. Ich bzw. Deine Stammkunden brauchen Dich in Göttingen.
Du hast in all den Jahren so viel investiert und aufgebaut. Ich bin eine Kundin, die von einem Meisterbetrieb verschnitten wurde.
Ich danke Dir Sascha,das Du mich damals wieder schön gemacht bzw, gerettest hattest und das ich wieder auf die Strasse gehen konnte. Daher möchte ich nie wieder zu jemand anderes gehen. Du bist der Beste.
Ja, ich habe es getan, ich gehe zu Sascha und lasse mich ohne Meistertitel schneiden.
Wer noch?
Ich kaufe keine Thiele - Produkte mehr, ich boykottiere sämtliche Produkte die Frau Thiele - Hann produziert. Macht mit!
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