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Gesundheitssport – Vereine bieten gute Qualität

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15:11 26.07.2021
Rolf Hagedorn und sein Tainer Lars Rehbein bei Weende Vital: Sport in Maßen hält gesund.
Rolf Hagedorn und sein Tainer Lars Rehbein bei Weende Vital: Sport in Maßen hält gesund. Quelle: Markus Hartwig
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Gestartet wurde damals mit Herzsport, so die Geschäftsleiterin für Gesundheitssport beim ASC. Mittlerweile gibt es im Verein 88 Kurse, die der Arzt verordnet. 1600 Mitglieder umfasst diese Abteilung.

Die Gesundheit wird bei allen Sportarten – sofern in Maßen betrieben – vorangetrieben. Der Fachbereich Gesundheitssport allerdings umfasst ärztlich verordneten Sport mit Übernahme der Kassen. Hat ein Arzt einen Antrag auf Kostenübernahme für Funktionstraining oder Rehabilitationssport für die Krankenkasse ausgestellt oder sucht jemand einen Anbieter für Reha-Nachsorge, beraten die Vereine und wählen ein entsprechendes Bewegungsprogramm aus. Ziel ist, die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern und Beschwerden zu reduzieren.

„Alle Vereine, die Gesundheitssport anbieten, müssen eine entsprechende Befähigung ihrer Kursleiter nachweisen“, so Guercke. „Deshalb ist die Qualität bei allen Vereinen so hoch.“ Guercke gibt einen Rat mit auf den Weg: „Mit 30 kommen die ersten Zipperlein. Und sie kommen immer früher. Weshalb also nicht in einen Verein eintreten?“

Im Juli will der ASC mit dem „ASC Summer Moves Festival“ an drei Sonntagen ein sportliches Ausrufezeichen für Göttingen setzen. Am 4. Juli gab es das Fitness-Festival, am 11. und 18. Juli stehen Laufen und Cycling sowie ein Familien-Festival auf dem Programm. Guercke: „Besonders die Nach-Corona-Zeit nimmt der ASC zum Anlass, zum Sport zu motivieren.“

Erst am Rudergerät, dann am Seilzug

Rolf Hagedorn schwitzt am Rudergerät. Gemeinsam mit seinem Trainer Lars Rehbein wechselt er von Gerät zu Gerät. Jetzt das Rudergerät, dann der Seilzug – Hagedorn macht einen fitten Eindruck – Sport in Maßen ist gesund. Das Weende Vital am Weender Freibad, in dem Hagedorn gerade trainiert, ist ein direkter Ableger des Tuspo Weende. „Mit dem Bau des Weende Vital haben wir ein kombiniertes Angebot: Vereinssport sowie Training im Studio. Kooperationen mit weiteren Vereinen ermöglichen es den Vereinsmitgliedern, unser Angebot zu nutzen“, sagt Christoph Hannig, Geschäftsführer und Vorsitzender im Weender Verein.

Mit seinem Sportangebot hat das Studio die Zielgruppe 40 plus im Visier, ein Alter, in dem zum Teil bereits über die ersten körperlichen Einschränkungen geklagt wird. „Gesundheits- und Präventionssport, also zertifizierte Kurse, stehen im Fokus“, so Hannig. „Entsprechend ausgebildete Trainer sind für uns selbstverständlich.“

Im Gesundheitssport biete man mit den vier Bereichen „Functional Training“, „Rückenfit“, „Entspannungstraining“ sowie „Krafttraining im Freien“ mehr an, als von den Krankenkassen bezuschusst oder bezahlt wird. Während das „Functional Training“ mit Übungen punktet, die sich nach dem Kurs leicht in den Alltag integrieren lassen, bestimmen Dehn- und Kräftigungsübungen der Wirbelsäule die Inhalte von „Rückenfit“. Das Entspannungstraining bietet Menschen mit Stressbelastungen ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der Stressreaktion an, und das Krafttraining im Freien soll Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit gezielt verbessern.

Aquafitness – Wasserwiderstand für die Gesundheit

Seit Jahren gibt es Fitness- und Präventionssport unter dem Dach der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF). Neben den eigenen Indoor-Veranstaltungen stellt sie externen Anbietern ihre Wasserflächen zum Präventionssport zur Verfügung. Mitarbeiter Johannes Frey: „So haben wir in der Sparkassen-Arena einen Raum, den wir für diverse Sportarten und für Menschen nutzen, die sich nicht über lange Zeit vertraglich binden wollen.“ Klassiker sind hier Pilates, Bauch-Beine-Po und Fitnesstrends. Aquafitness beispielsweise findet in den Becken des Badeparadieses Eiswiese statt.

Aquafitness mit Britta Ohlef: „Meine Teilnehmer spüren, was sie geleistet haben.“   Foto: Markus Ohlef

 

Die Teilnehmerinnen des Aquafitnesskurses von Britta Ohlef haben ihren Spaß. Im Wasser und mit Gewichten an ihren Händen nutzen sie den Wasserwiderstand für ihre Gesundheit. Entweder sie machen die Armbewegungen groß und schnell, dann ist der Widerstand hoch, und es ist anstrengender. Das Gegenteil ist bei kleinen und langsamen Armbewegungen der Fall. Britta Ohlef: „Es ist nicht schlimm, dass in den Kursen Teilnehmer mit verschiedenen Leistungsansprüchen sind. Wichtig ist auch das tolle Miteinander.“ Zuhause angekommen, seien ihre Teilnehmer erledigt, „sie spüren, was sie geleistet haben“, weiß die Physiotherapeutin und Aquafitnessinstruktorin.

Im Zentrum steht der Muskelaufbau durch Wasserwiderstand. Hierfür benutzt Ohlef Hilfsmittel wie lange und kurze Nudeln, Hanteln und Gewichte aus Styropor. „Im Wasser kann sich jeder verausgaben, ohne dass die Gelenke schmerzen. Der Körper hat hier nur noch etwa 20 Prozent seines normalen Gewichts“, sagt die Kursleiterin, die aktuell pro Woche elf Kurse anbietet. Über die Corona-Lockdowns hat sie YouTube-Videos erstellt und Live-Trainings angeboten. „Aber dies haben die Kurse vor Ort nicht ersetzt. Meine Teilnehmer haben sich nach den Übungen im Schwimmbad gesehnt.“

Von Markus Hartwig

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