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Mekka für Skateboarder und Inlineskater

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13:24 24.08.2021
Luis Koerber, Jonte Prautzsch und Marit Raubuch (v. l.) auf ihren Skateboards
Auf dem Schützenplatz: Luis Koerber, Jonte Prautzsch und Marit Raubuch (v. l.) auf ihren Skateboards. Quelle: Timo Holloway

Es ist Donnerstagabend, aus Lautsprechern tönt Musik in angenehmer Lautstärke, während rund 15 Skateboarder die graue Fläche mit Leben füllen. Jonte Prautzsch, Luis Koerber und Marit Raubuch sind drei von ihnen.

„Alles, was man braucht um loszulegen, ist ein Skateboard und Motivation“, sagt der 18-jährige Prautzsch. Und die gleichaltrige Raubach fügt hinzu: „Es geht darum, sich immer wieder zu überwinden und die Komfort-Zone zu verlassen.“ Insofern sei, wie die Skateboarderin herausstellt, neben der körperlichen auch die mentale Komponente des Sports nicht zu unterschätzen.

Direkt neben dem Eingang der S-Arena heizen die Aktiven durch die Kurven, stürzen Rampen hinab, probieren neue Tricks aus und vermitteln phasenweise den Eindruck, als gelänge es ihnen, der Schwerkraft zu trotzen. Denn immer, wenn sie abheben, scheinen sie in ihrem Umkehrpunkt für einen Moment in der Luft zu stehen – für Außenstehende durchaus ein beeindruckender An- und Augenblick.

Einmal war auch ein Rollstuhlfahrer dabei

Neben Skateboardern sind auf dem Areal, das 2016 eröffnet worden ist, auch Kickboardfahrer unterwegs, mitunter auch Inline-Skater und Rollschuh-Läufer. Einmal, erinnert sich Koerber, sei auch ein Rollstuhlfahrer dabei gewesen. Koerber reizt an der Anlage ihre Vielseitigkeit, er ist seit rund fünf Jahren auf den vier Rollen unterwegs. Der 19-Jährige betont: „Für Einsteiger reicht eigentlich sogar flacher Asphalt aus, das macht schon richtig Laune.“

Neben dem Skatepark auf dem Schützenplatz gilt in Göttingen ein weiterer Ort als Mekka für Rad- und Rollensportler: die Funsporthalle auf den Zietenterrassen. Das Sportangebot dort wird vom SC Hainberg organisiert. Es gibt Rampen, Halfpipe und Podeste, vor allem aber ein Dach. „Die Funsporthalle ist gerade im Winter super, weil man auch spät abends noch fahren kann und es warm und trocken ist“, betont Koerber.

Trocken bleibt es zwar auch am Donnerstagabend auf dem Schützenplatz. Aber weil der Himmel eher grau als blau und die Wetterprognose eher schwammig als konkret ist, lässt sich leicht nachvollziehen, warum Koerber froh ist, gerade in den tristeren Monaten in die Halle zu können. Grundsätzlich finde er am Skateboardfahren reizvoll, dass man „es eigentlich immer und überall machen kann, keine festen Zeiten“ habe. Nur Skateboard und Motivation sollten eben nicht fehlen.

Von Timo Holloway

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