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Kardiologie Herzinfarkt ist Schreckgespenst jedes zweiten Deutschen
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00:18 31.08.2018
Quelle: obs/Amgen GmbH

Generation 60Plus mit größten Sorgen

Die Brust wie zugeschnürt, der Arm schmerzt, heftiges Brennen im Herzbereich und kalter Schweiß - vor dieser Situation haben die Deutschen große Angst, denn sie kündigt oft einen Herzinfarkt an. Jeder Zweite macht sich darüber Gedanken und sorgt sich laut Studie, selbst einmal betroffen zu sein. Die Generation 60Plus hat mit 61 Prozent die größte Furcht vor der Herzattacke. Männer und Frauen dagegen fast gleichstark (57 zu 52 Prozent), obwohl real deutlich mehr Männer von einem Herzinfarkt betroffen sind. Rund 220.000 Menschen erleiden pro Jahr einen Herzinfarkt. Zwei Drittel davon sind Männer. In Deutschland sterben jedes Jahr über 50.000 Patienten am Infarkt und Überlebende haben ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko, einen weiteren Herzinfarkt zu erleiden. Entsprechend ist die Angst unter denen, die jemanden im Familien- oder Freundeskreis haben, der einen Infarkt erlitten hat, oder selbst betroffen sind, noch stärker verbreitet – 67 Prozent der Betroffenen fürchten sich vor einem Infarkt, so die Studie.

Cholesterinwert senken

Ein Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist das Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C), das Ablagerungen an den Arterienwänden fördert. Die Herausforderung bei der Bekämpfung des Herzinfarkts liegt für Ärzte und Patienten in der Senkung des Cholesterinwertes, denn ein hoher LDL-C-Wert ist für alle Risikogruppen gefährlich – besonders für jene mit einer herz- oder kreislaufbedingten Vorerkrankung.
Studien zeigen, dass 80 Prozent der Hochrisikopatienten das Therapieziel einer deutlichen Reduzierung des LDL-Cholesterins trotz intensiver Therapie nicht erreichen. Diese Therapielücken sollen geschlossen werden. Somit steht die Erforschung von Fettstoffwechselstörungen oft im Mittelpunkt der Forschung.

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