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Campus Agroforstsysteme sind Tagungsthema an der Uni Göttingen
Campus Agroforstsysteme sind Tagungsthema an der Uni Göttingen
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06:00 27.09.2018
Streuobstwiesen sind eine Form agroforstlicher Bewirtschaftung.
Streuobstwiesen sind eine Form agroforstlicher Bewirtschaftung. Quelle: dpa
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Göttingen

Bäume und Sträucher, die in Agroforstsystemen zwischen Ackerpflanzen gesetzt werden, schützen vor Wind und Bodenerosionen, spenden Schatten und können den Austrag von überschüssigen Nähr- und Schadstoffen verhindern. Gleichzeitig liefern sie Holz, das als Hackschnitzel für die Wärmeerzeugung oder als Wertholz für die Holzindustrie genutzt werden kann. Streuobstwiesen und Wallhecken sind ein klassisches Beispiel für diese Form der agroforstlichen Bewirtschaftung. Der streifenweise Anbau von schnellwachsenden Pappeln oder Weiden auf Ackerflächen in ausgeräumten Agrarlandschaften stellt eine der modernen Variante dieser Landnutzungsform dar.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren in Impuls- und Kurzvorträgen Erfahrungen, Chancen, rechtliche Regelungen und ökonomische Aspekte von Agroforstsystemen. Eine moderierte Posterausstellung rundet das Programm ab. Das Forum Agroforstsysteme versteht sich als Plattform, die dieser besonderen Art der Landnutzungsform zu einem größeren Bekanntheitsgrad und einer flächenrelevanten Umsetzung verhelfen möchte. Das gesamte Programm ist im Internet als pdf auf der Website https://agroforst-info.de/anmeldung-6-forum-agroforstsysteme/ verlinkt.

Von Axel Artmann

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