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Göttingen 230 Teilnehmer bei Landesrunde in Göttingen
Campus Göttingen 230 Teilnehmer bei Landesrunde in Göttingen
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16:57 22.02.2019
Andrang beim Göttinger Institut für Mathematik: Die Teilnehmer der „Mathematik-Olympiade“ treffen ein. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Am Freitag hat in Göttingen die Landesrunde der „Mathematik-Olympiade“ begonnen. An dem Wettbewerb nehmen etwa 230 Schüler von 121 Schulen teil. Die besten 13 Schüler werden für das Land Niedersachsen beim Bundeswettbewerb im Mai in Chemnitz antreten.

Es herrscht großer Andrang am Institut für Mathematik der Göttinger Universität: Schüler verschiedener Altersgruppen, Lehrer und Eltern sammeln sich in der Haupthalle des Gebäudes und werden vom Organisatoren-Team der „Mathematik-Olympiade“ betreut. Das Team besteht vorwiegend aus Studenten des Mathematischen Instituts sowie Lehrkräften. „Insgesamt 130 Korrektoren und Helfer ermöglichen die Austragung der Landesrunde in Göttingen“, erklärt Inga Noack, Vorsitzende des Vereins Mathematik-Olympiade in Niedersachsen und Göttinger Mathematik-Studentin.

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Von 5000 Bewerbern haben sich 230 für die Teilnahme qualifiziert

Die „Mathematik-Olympiade“ ist ein Wettbewerb für Schüler der Klassenstufen fünf bis zwölf, bei dem die Teilnehmer mathematische Probleme lösen müssen. „Die Prüfung besteht aus drei bis vier Aufgaben, für deren Lösung die Teilnehmer vier Stunden Zeit haben“, sagt Noack. Die Fragen seien an die Fähigkeiten der jeweiligen Klassenstufe angepasst. Die Prüfung für die siebte bis zwölfte Klasse seien zweitägig und fänden Freitag und Sonnabend statt, die Prüfung der Fünf- und Sechstklässler seien nur am Sonnabend. Am Sonnabend-Nachmittag werden die Sieger der jeweiligen Klassenstufen gekürt.

In Niedersachsen nehmen 232 Gymnasien teil. Bei ersten Runde des Wettbewerbs mussten die Schüler in ihrer Schule eine vom Team der „Mathematik-Olympiade“ konzipierte Klausur schreiben. An den Klausuren nahmen mehr als 5000 Gymnasiasten teil. Die 230 Schüler mit den meisten Punkten wurden nach Göttingen zur Landesrunde eingeladen. „Das Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung von Talenten“, erläutert Markus Hoffman, Vorstandsmitglied des Vereins Mathematik-Olympiade in Niedersachsen.

Nervosität und Zuversicht bei den Teilnehmern

Für das Gymnasium Papenburg ist Imke Claußen nach Göttingen gekommen. Sie nimmt am Wettbewerb für die 10. Klasse teil. „Ich mache bereits seit Jahren an der Mathe-Olympiade mit“, sagt Claußen. Das Talent hätte sie wohl von ihrem Vater geerbt, vermutet die Zehntklässlerin. „An einem solchen Wettbewerb teilzunehmen ist immer stressig, aber macht auch Spaß.“ Das Lieblingsfach von Lena Bührmann aus Oldenburg ist Mathe: „Ich liebe Mathe, in der Schule ist es mir manchmal zu einfach“, sagt sie. Bührmann tritt im Wettbewerb für die siebte Klasse an und ist zum zweiten Mal bei der Olympiade dabei. „Ich bin nervös, aber ich habe mich gut vorbereitet.“

„Ich hoffe, in den Test kommt das Thema Analysis vor, darin bin ich am besten“, erklärt Eike Kist, Zwölftklässler vom St.-Viti-Gymnasium in Zeven. In der Schule sei Mathe sein bestes Fach und auch in seiner Freizeit würde er sich gerne mit mathematischen Problemen, zum Beispiel beim Schach, befassen. „Die Aufgaben sind ganz anders als im Schulunterricht – viel spannender und herausfordernder“, sagt Kist in Vorfreude auf den Wettbewerb.

Von Max Brasch

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