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Göttingen Aljoscha Dalkner wirft AStA Falschbehauptung vor
Campus Göttingen Aljoscha Dalkner wirft AStA Falschbehauptung vor
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16:22 14.07.2018
Campusfestival mit dem Paris Aqua Project auf der Bühne. Quelle: Pförtner
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Göttingen

„Das Festival war gemessen an den Besucherzahlen ein Reinfall. Selbst zu Spitzenzeiten waren maximal 150 Personen anwesend. Diese Zahlen liegen weit hinter den gut 1500 Besuchern bei den Hauptacts der vergangenen beiden Jahre“, teilte Dalkner mit. Die Kosten seien nur ungefähr halbiert worden. Der „Reinfall“ wäre aus Dalkners Sicht vermeidbar gewesen, wenn ADF, RCDS und LHG im Studierendenparlament die Kritik der Opposition am Konzept des Festivals der Vielfalt ernst genommen hätten. „Dass der AStA von 1500 anwesenden Besuchern sprach, ist eine eindeutige Falschbehauptung. Die Studierendenvertretung muss offen mit den gemachten Fehlern umgehen und darf diese nicht hinter geschönten Zahlen verstecken. Eine Entschuldigung und Richtigstellung des AStA-Vorsitzenden ist das Mindeste, was geschehen muss.“

Das am Freitag auf dem Uni-Campus begangene „Festival der Vielfalt“ ist der Ersatz für das bisher gefeierte „festival contre le racisme“, welches in den vergangenen beiden Jahren von den ASten unter Beteiligung der Juso-Hochschulgruppe veranstaltet worden sei, so Dalkner.

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Merle Mangels, ehemalige AstA-Referentin, fügte an: „Dass der AStA wieder ein Open-Air-Festival angeboten und dabei Teile unseres Konzeptes übernommen hat, begrüßen wir. Trotzdem wurden grobe Planungsfehler gemacht. So fand am selben Tag das Fachgruppenfest der Musikwissenschaften statt. Kostspielige Planungsfehler, die durch eine bessere Planung hätten vermieden werden können. Auch der Verzicht auf überregionale Künstler als Publikumsmagneten war offensichtlich ein strategischer Fehler.“

Von Mark Bambey