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Göttingen Ausstellung von Kunstsammlung und Archäologie an Universität Göttingen
Campus Göttingen Ausstellung von Kunstsammlung und Archäologie an Universität Göttingen
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20:21 24.10.2013
Apollo Belvedere: Kupferstich von Hendrick Goltzius (1617) und Venus Kallipygos: Gemmenabdruck von James Tassie (1786). Quelle: pug
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Göttingen

Zwei Sammlungen der Universität Göttingen haben sich erstmals zu einem Ausstellungsprojekt zusammengetan, um diesen für die Geschichte der europäischen Kunst grundlegenden Vorgang wieder lebendig werden zu lassen.

Unter dem Titel „Abgekupfert – Roms Antiken in den Reproduktionsmedien der Frühen Neuzeit“ zeigen die Kunstsammlung und die Sammlung der Gipsabgüsse antiker Skulpturen der Universität großformatige Abgüsse der berühmtesten antiken Statuen Roms neben Zeichnungen und druckgraphischen Reproduktionen des 16. bis 18. Jahrhunderts.

Die weit über 100 Exponate stammen größtenteils aus eigenen Beständen und werden ergänzt durch wertvolle Leihgaben aus der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, aus verschiedenen deutschen Museen und aus Privatbesitz, teilte die Universität Göttingen mit.

An zwei Standorten – in der Kunstsammlung und im Archäologischen Institut – zeigt die Ausstellung, wie Italiens Antikensammlungen seit der Renaissance in einer Allianz von Künstlern, Verlegern und Gelehrten erschlossen, reproduziert und über den Druck- und Buchmarkt für ein großes Publikum verfügbar wurden.

Der Hauptteil der Exponate ist in den Räumen der Kunstsammlung im Auditorium zu sehen, und dort gegliedert in sechs thematische Sektionen. Die berühmtesten Statuenfunde des 17. Jahrhunderts sind Thema der siebten Sektion der Ausstellung „Abgekupfert“, die in der Sammlung der Gipsabgüsse des Archäologischen Instituts zu sehen ist.

pug