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Göttingen Koalition im Studierendenparlament behält Mehrheit
Campus Göttingen Koalition im Studierendenparlament behält Mehrheit
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19:23 18.01.2019
Auszählung der Stimmzettel bei einer Uni-Wahl. Quelle: Peter Heller
Göttingen

Bei den Wahlen zum Studierendenparlament der Universität Göttingen hat die bestehende Koalition aus der Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Fachschaftsmitglieder (ADF), dem Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) knapp die Mehrheit der Stimmen auf sich vereint. Nach Angaben des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) entfielen von den 61 zu vergebenden Sitzen 23 auf die ADF, 11 auf die Grüne Hochschulgruppe (GHG), 8 auf die Juso-Hochschulgruppe, 6 auf die Alternative Linke Liste (ALL), 5 auf den RCDS, jeweils 3 auf die LHG und die Liste von „Nerdcampus“ und Linksliberalen, und jeweils ein Sitz auf „Die Liste“ und die Hochschulgruppe „Schwarz-Rot-Kollabs“.

Damit erreichen ADF, RCDS und LHG exakt die erforderlichen 31 Sitze, um ihre Mehrheit zu behalten und ihre Koalition fortsetzen zu können. Darüber hinaus wurden sowohl das Bus- als auch das Kultursemesterticket bei der Urabstimmung mehrheitlich angenommen.

ADF freut sich über gutes Wahlergebnis

Rene Rahrt, der im vergangenen Jahr für die ADF als Asta-Vorsitzender aktiv war, freut sich über das gute Ergebnis seiner Hochschulgruppe: „Das Wahlergebnis bestätigt unsere Arbeit im Asta, die sich durch tollen Service und spannende Veranstaltungen im Sinne der Vielfalt in Lehre, Studium und Leben auszeichnet“, erläuterte Rahrt. Thematisch stehe die ADF für mehr Digitalisierung, Diversität und Nachhaltigkeit, so Rahrt weiter. Anika Bittner, gewählte Senatorin der ADF, fügte hinzu: „Ich freue mich, dass unsere Fachschaftsgruppen erneut sehr starke Ergebnisse erzielen konnten.“ Dass Ergebnis zeige, dass die ADF mit Kandidaten aus elf Fakultäten eine breite Wählerschaft erreichen konnte, so Bittner.

Opposition kündigt Gegenwind für bisherige Koalition an

Obwohl die GHG zwei Sitze verloren hat, bleibt sie im Fall einer Fortsetzung der bisherigen Koalition die größte Oppositionspartei. Marco Christl, Sprecher der GHG, bewertet das Ergebnis seiner Gruppe als Erfolg: „Im Unterschied zu anderen Gruppen haben wir einen minimalistischen Wahlkampf geführt – dass wir so viele Stimmen erhalten haben, beweist, dass wir mit unseren Inhalten überzeugt haben“, sagte Christl. Darüber hinaus kritisierte er den Wahlkampf der vergangenen Jahre: Dieser sei immer aufwendiger geworden, und es gehe immer weniger um Inhalte, so Christl. Sollte die bisherige Koalition weiterhin den Asta stellen, kündigte Christl an, dass die GHG weiterhin dessen Arbeit kritisch begleiten werde.

Friedrich Paun, Sprecher der ALL, sieht das Ergebnis mit sehr gemischten Gefühlen: „Ich bin zufrieden mit unserem Ergebnis, wir konnten 50 Prozent mehr Stimmen für uns gewinnen“, kommentierte Friedrich Paun. Bedauerlich sei jedoch, dass sich im Studierendenparlament keine linke Mehrheit bilden konnte. „Bei einer Weiterführung der bisherigen Koalition werden wir weiterhin konstruktive Oppositionsarbeit machen“, so Paun. Dabei stünden unter anderem die Themen Wohnraum und studentische Beschäftigung im Vordergrund. Außerdem werde sich die ALL für die Abschaffung der Anwesenheitspflicht für Studenten bei Kursen an der philosophischen Fakultät einsetzen, betonte Paun.

Von Max Brasch

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