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Göttingen Bessere Chancen für Frauen in der Wissenschaft
Campus Göttingen Bessere Chancen für Frauen in der Wissenschaft
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19:00 28.02.2019
Prof. Ulrike Beisiegel nahm an der Hochschulrektorenkonferenz dabei. Quelle: Christoph Mischke
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Göttingen

Eine Veranstaltung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Universität Göttingen hat sich kürzlich mit Frauen in der Wissenschaft beschäftigt. Weibliche Hochschulleiterinnen tauschten sich mit Politikerinnen und Wirtschaftsexpertinnen über die Gründe dafür aus, warum Frauen in der Wissenschaft noch immer unterrepräsentiert sind.

Bis zu 650 Euro Unterschied im Verdienst

Rund ein Viertel der Professuren und Hochschulleitungen seien von Frauen besetzt. Hier sei aber gegenüber dem Jahr 2000 eine Zunahme erfolgt, damals waren es nur zehn Prozent. Dennoch haben nach Angaben der Organisatoren Frauen es noch immer schwer wissenschaftlich Karriere zu machen, und ins Hochschulmanagement aufzusteigen. Die Benachteiligung werde auch durch Zahlen des statistischen Bundesamtes im Hinblick auf die Bezahlung bestätigt. So würden Professoren bis zu 650 Euro mehr im Monat verdienen als Professorinnen. „Wir müssen begabte Frauen durch aktives Mentoring stärken und ihre Sichtbarkeit erhöhen“, sagt Ulrike Beisiegel, Präsidenten der Universität Göttingen. Wichtig sei es, sich der vorhandenen Stereotypen bewusst zu werden, und die unbewussten Vorurteile zu überwinden.

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Außerdem müssten aus Sicht der Teilnehmerinnen die Arbeitsbedingungen an Hochschulen attraktiver werden, auch um die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit und Familie hinzubekommen.

Von Vera Wölk

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