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Göttingen Heilige Schriften und ihre Bedeutung in Göttingen
Campus Göttingen Heilige Schriften und ihre Bedeutung in Göttingen
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07:30 31.12.2018
Eine handgeschriebene Bibel aus dem 14. Jahrhundert.
Eine handgeschriebene Bibel aus dem 14. Jahrhundert. Quelle: dpa
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Göttingen

Die zentrale Ringvorlesung an der Universität Göttingen hat im Wintersemester 2018/19 Debatten über Heilige Texte im Orient und Okzident zum Thema. Im Januar sind noch vier Vorträge vorgesehen. Sie beginnen dienstags um 18.15 Uhr in der Paulinerkirche, Papendiek 14.

Persischen Mahabharata

„Die persischen Mahabharata-Übersetzungen: Rezeption und Relevanz“ stellt die Göttinger Iranistikprfoessorin Eva Orthmann am 8. Januar vor. Mit „Debatten um die Heiligen Schriften im orientalischen Christentum“ befassen sich Heike Behlmer, Professorin für Ägyptologie und Koptologie, und Martin Tamcke, Professor für Ökumenische Theologie, in der Veranstaltung am 15. Januar.

„Zum Status des geschriebenen Wortes in sufischen Vorstellungen und Praktiken“ spricht Prof. Rüdiger Seesemann, Islamwissenschaftler an der Universität Bayreuth, am 22. Januar. Der Göttinger Arabistikprofessor Sebastian Günther wird am 29. Januar „Die Zehn Gebote Gottes im Koran und in der Koranexegese“ vorstellen. Zum Abschluss der Ringvorlesung wird Kirchenhistoriker Prof. Peter Gemeinhardt sprechen.

Textversändnis in der Religionsgemeinschaft

Die Ringvorlesung unter dem Titel „Verstehst du auch, was du liest?“ mit 13 Vorträgen haben die Professoren Florian Wilk und Sebastian Günther organisiert. Unter anderem mit der Fragestellung, welche Debatten zum Textverständnis ergaben sich innerhalb der Religionsgemeinschaften, und welche Rolle spielten die Heiligen Schriften in der Auseinandersetzung mit anderen Kulturen und Religionen? Die Vortragenden gehen auf verschiedene geographische Räume, Zeiten und Kulturen ein. Getragen wird die Vortragsreihe vom Sonderforschungsbereich „Bildung und Religion“ der Georg August Universität mit Unterstützung durch Universitätsbund und Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

Von Angela Brünjes

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