Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Erneute Corona-Erleichterung beim „Freischuss“ für Göttinger Jurastudierende
Campus Göttingen

Erneute Corona-Erleichterung beim „Freischuss“ für Göttinger Jurastudierende

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:00 28.05.2021
Eine Statue der Justitia.
Eine Statue der Justitia. Quelle: dpa
Anzeige
Göttingen

Auch das Sommersemester 2021 wird wie schon die beiden vorangegangenen Semester aufgrund der Beeinträchtigungen durch die Covid-19-Pandemie nicht auf den „Freischuss“ der Jurastudierenden angerechnet werden. Dies hat das Niedersächsische Justizministerium in Abstimmung mit den juristischen Fakultäten im Land entschieden.

Den „Freischuss“ (nach dem Gesetzeswortlaut: „Freiversuch“) nutzen etwa ein Viertel der Kandidaten in der Pflichtfachprüfung in der ersten Prüfung (früher „Erstes Staatsexamen“). Diese Prüfung darf eigentlich nur zwei Mal absolviert werden, heißt es in einer Mitteilung des Justizministeriums. Melden sich Studierende jedoch innerhalb einer bestimmten Frist (in der Regel bis zum Abschluss des achten Fachsemesters), so haben sie einen weiteren Versuch – den „Freischuss“.

GT/ET-Update – Der Newsletter

Die wichtigsten Nachrichten aus Göttingen, dem Eichsfeld und darüber hinaus täglich um 17 Uhr in Ihrem E-Mail-Postfach.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

„Die pandemische Situation ist auch im laufenden Semester noch nicht ganz überwunden. Die Jura-Fakultäten im Land haben viel dafür getan, den Lehrbetrieb so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. Das ist auch gelungen“, so Justizministerin Barbara Havliza (CDU). Trotzdem habe es Einschränkungen gegeben, die das Lernen erschwert hätten. Nicht alle Angebote hätten immer und uneingeschränkt zur Verfügung gestanden. Daraus sollten den Studierenden keine Nachteile erwachsen.

Von Christiane Böhm