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Göttingen Folgen der Landnutzung am Amazonas
Campus Göttingen Folgen der Landnutzung am Amazonas
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18:07 22.08.2011
Weites Land statt Regenwald: 80 Prozent der abgeholzten Flächen am Amazonas dienen als Rinderweiden.
Weites Land statt Regenwald: 80 Prozent der abgeholzten Flächen am Amazonas dienen als Rinderweiden. Quelle: pug
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Die Forscher wollen unter anderem ein Modell entwickeln, das Landwirten, Umweltbehörden und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen aufzeigt, wie sich verschiedene Landnutzungsszenarien für die Amazonas­region unter Klimaschutzaspekten auswirken. Auch die Nachhaltigkeit verschiedener Maßnahmen kann mit diesem Modell verdeutlicht werden. Die Wissenschaftler forschen hauptsächlich in den brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso und Pará.

Die Wissenschaftler um Prof. Gerhard Gerold, Abteilung Landschaftsökologie des Geographischen Instituts der Georgia Augusta, untersuchen die Bodendegradation (Verschlechterung der Bodenqualität), den Wasserhaushalt in Einzugsgebieten im Verhältnis zu Landnutzungsänderungen sowie den Klimawandel. Außerdem erstellen sie Modelle zu Treibhausgasemissionen und führen Messungen durch. Die Göttinger Teilprojekte werden vom BMBF mit rund 1,9 Millionen Euro gefördert.

pug