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Göttingen „Arbeiterinnen – Women of Göttingen“ im Café Central
Campus Göttingen „Arbeiterinnen – Women of Göttingen“ im Café Central
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14:59 17.07.2018
Teil der Ausstellung: Arbeitsplatz Café, fotografiert von David Elgnowski. Quelle: Foto:
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Göttingen

Der Titel der Ausstellung lautet „Arbeiterinnen – Woman of Göttingen. Porträts of Everyday Life.“ 21 farbige Fotografien von Frauen, die ihrer alltäglichen Arbeit nachgehen, hängen nun im gesamten Café verteilt. Abgebildet sind unter anderem eine Tätowiererin, eine Eisverkäuferin, die ein Eis über den Tresen reicht, die Besitzerin eines Print-Shops und eine Polizistin in ihrer Dienstuniform. Mal schauen die Protagonistinnen dabei direkt in die Kamera, mal werden sie vertieft in ihre Arbeit gezeigt.

Die Idee für das Projekt entwickelten Yaée Oviedo, Melina Hoarau, Fangjia Chen, Bo He und Saee Pawar – fünf Studierende des Studiengangs Euroculture. Für die fotografische Umsetzung taten sie sich mit den Studenten David Elgnowski und Felix Heller zusammen.

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Wertschätzung für die Arbeit von Frauen zeigen

Die Intention des Projektes sei es, Unterstützung und Wertschätzung für die Arbeit von Frauen zu zeigen, sagte Yaée Oviedo zu Beginn der Eröffnung. „Die Bilder zeigen aber nicht nur die Jobs der Frauen, sondern drücken noch viel mehr aus“, so Oviedo weiter.

Fotograf Elgnowski erzählt, dass ihn bereits der erste Entwurf für das Projekt angesprochen habe: „Ich mache gerne Porträts, um Menschen in ihrem Umfeld zu zeigen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Als die Euroculture-Studenten auf mich zukamen, wollte ich mir diese Chance nicht entgehen lassen“, sagt der 24-Jährige. Trotz Zeitdrucks und Klausurenphase sei es dann gelungen, in relativ kurzer Zeit ein gutes Ergebnis zu erzielen.

„Farbe macht die Fotos lebhafter“

Die Entscheidung für Farb- und gegen Schwarz-Weiß-Fotos begründet Elgnowski so: „Durch die Entscheidung für Farbe ist die Strecke lebhafter. Das passt zur abgebildeten Arbeitsdynamik der Frauen.“ Die ersten Rückmeldungen zur Foto-Strecke seien sehr positiv ausgefallen, sagt Elgnowski.

Die Studentin Martina Adinolfi, eine Kommilitonin der Organisatoren und Besucherin der Ausstellungseröffnung, zeigte sich ebenfalls angetan: „Ich mag die Idee des Projektes sehr. Die Fotos sind alle sehr schön. Die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Berufe, die die Frauen ausüben, sticht für mich besonders heraus.“

Bis zum 20. Juli hängen die Fotos der „Arbeiterinnen“, von der Tätowiererin bis zur Polizistin, noch im Café Central auf dem Uni-Campus, Platz der Göttinger Sieben 4. Die Schau ist montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis - 16.30 Uhr geöffnet.

Von Filip Donth

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