Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Friedrich Paun neuer Präsident des Studierendenparlaments
Campus Göttingen Friedrich Paun neuer Präsident des Studierendenparlaments
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:36 11.03.2019
Die konstituierende Sitzung des Studierendenparlaments (Archivbild). Quelle: Hinzmann
Anzeige
Göttingen

 Friedrich Paun von der Alternative Linke Liste (ALL) ist der neue Präsident des Studierendenparlaments (Stupa) der Universität Göttingen. Dessen Abgeordnete haben ihn bei der konstituierenden Sitzung für die diesjährige Legislaturperiode gewählt.

Paun setzte sich mit 31 zu vier Stimmen im vierten Wahlgang gegen den Masterstudenten Sergio Perez vom „Nerdcampus“ durch. Der Bachelorstudent hat bereits zwei Legislaturperioden im Stupa gearbeitet. Er war zudem Außenreferent des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) und Koordinator der Landes-Asten-Konferenz. „Das heißt, ich bringe auch etwas Erfahrung im Leiten von Sitzungen mit“, sagte Paun bei seiner Vorstellung. Außerdem sei er Sprecher seiner Fraktion.

„Vielsprecher“ der Fraktion

Seine Mitbewerber in den unterschiedlichen Wahlgängen, Merten Dahlkemper vom „Nerdcampus“ und Perez, trugen Ideen für mehr Digitalisierung im Stupa vor. Auch Paun sagte, er könne sich vorstellen, mit versierten Technikexperten zusammen zu arbeiten, um „tolle Lösungen“ zu finden.

Für manche Abgeordnete, die auf ein Amt hoffen, sei seine Präsidentschaft womöglich ein großer Vorteil, sagte Paun. „Falls ich Präsident werde, bedeutet das natürlich, dass ich mich in erheblichem Maße aus dem Sitzungsgeschehen zurückziehen muss.“ Der Student bezeichnete sich selbst als „Vielsprecher“ seiner Fraktion.

Sitzung bis in die frühen Morgenstunden

 „Inwieweit hat zu deiner Kandidatur beigetragen, dass du dann, wenn du Präsident wirst, dein eigenes Mikro bekommst?“, witzelte ein Abgeordneter in der lockeren Atmosphäre der Sitzung. Zwischen den Wahlgängen aßen die Abgeordneten selbst zubereitetes veganes Chili und bestellten Pizzen zu Mittag, um sich auf die langen Verhandlungen einzulassen.

„Wir haben unseren Raum bis morgen Früh um 6 Uhr gebucht“, erzählte der bisherige Präsident des Stupa, Ron Gutheil, von der Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Fachschaftsmitglieder (ADF). Viele Abstimmungen müssen in mehreren Wahlgängen geführt werden, denn die Kandidaten müssen mit einer absoluten Mehrheit gewählt werden. Während der Wahlgänge ziehen einige von ihnen ihre Kandidaturen zurück oder werden durch neue Kandidaten ersetzt. „Im vergangenen Jahr war ich 18 Stunden hier“, meinte ein Abgeordneter. Ein anderer sprach von über 30 Stunden.

Asta-Wahl noch nicht möglich

Ganz so lange dauerte die Sitzung am Montag nicht an. Als Pauns Stellvertreter wurden noch Christine Cordes (ADF) und Perez gewählt. Am frühen Abend vertagte das Stupa dann seine Sitzung, wie auch die Wahl des neuen Astas. Um diesen zu bilden und abzusegnen, sei wohl noch keine Mehrheit in Sicht, sagte Gutheil.

Durch Pauns Wahl scheidet Gutheil nun aus dem Amt aus. Er hat das Stupa im vergangenen Jahr geleitet. Bei den Wahlen zum Studierendenparlament im Januar dieses Jahres konnte die bestehende Koalition aus der ADF, dem Ring Christlich-Demokratischer Studenten und der Liberalen Hochschulgruppe mit vereinten 31 von 61 Sitzen ihre Mehrheit sichern.

Die Grüne Hochschulgruppe erhielt elf Sitze. Acht Sitze entfielen auf die Juso-Hochschulgruppe, sechs auf die ALL und jeweils drei auf die Liste von „Nerdcampus“ und Linksliberalen. Jeweils einen Sitz erhielten „Die Liste“ und die Hochschulgruppe „Schwarz-Rot-Kollabs“.

Von Norma Levin

Die Breakdance-Welle hat Göttingen erreicht: Erstmals haben sich am Wochenende Tänzer in der Zentralmensa gemessen. Zuvor gab es Tanz-Workshops.

10.03.2019

Die „Lange Nacht der (aufgeschobenen) Hausarbeiten“an der Uni Göttingen hat Studierenden bis tief in die Nacht Gelegenheit geboten, ihre Schreib-Projekte zu beenden. Für manche war sie eine Lektion in puncto Zeitmanagement.

08.03.2019

Doppelter Erfolg in der Gründungsförderung: Die Universität Göttingen hat für zwei Projekte Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Unterstützung von angehenden Gründern eingeworben. Das teilt die Universität mit.

07.03.2019