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Göttingen Fünf neue Stipendiaten aus aller Welt an der Fakultät für Chemie in Göttingen
Campus Göttingen Fünf neue Stipendiaten aus aller Welt an der Fakultät für Chemie in Göttingen
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13:00 10.04.2019
Das Gebäude der Fakultät für Chemie in Göttingen.
Das Gebäude der Fakultät für Chemie in Göttingen. Quelle: Harald Wenzel
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Göttingen

Fünf neue Stipendiaten heißt die Fakultät für Chemie der Universität Göttingen willkommen. Die Forschungsprojekte der Wissenschaftler aus Spanien, China, Brasilien und Indien werden von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung gefördert.

Die Chemiker Prof. Eufranio N. da Silva aus Brasilien und Dr. Ramesh C. Samanta aus Indien forschen in der Organischen und Biomolekularen Chemie an der Entwicklung ressourcenschonender Synthesen biologisch relevanter Substanzen sowie der Aktivierung von Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindungen, teilt Romas Bielke von der Universität mit. Dr. David Aradilla aus Spanien und Dr. Sandeep Kumar Gupta aus Indien beschäftigen sich mit Forschungen im Bereich der Elektrochemie und der Verknüpfung des Molekularen Magnetismus mit Synthesekonzepten der Supramolekularen Chemie. Dr. Jun Li aus China ist zu Gast am Institut für Physikalische Chemie. Er simuliert die Reaktivität kleiner Moleküle mit Hilfe von Machine Learning-Potenzialen.

Die Fakultät für Chemie der Universität Göttingen zählt bei Stipendiaten der Alexander-von-Humboldt-Stiftung regelmäßig zu den besonders häufig gewählten Standorten ihrer Disziplin, sagt Bielke. Dabei können die Wissenschaftler ihren Aufenthaltsort in Deutschland selbst auswählen. Die Stiftung finanziert wissenschaftlichem Nachwuchs mehrmonatige Gastaufenthalte und fördert Wirtschaftskooperationen. Die Chemiker können nun 18 bis 24 Monate in Göttingen forschen.

Von Norma Jean Levin