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Göttingen Gegen befristete Uni-Jobs: Initiative fordert Wissenschaftsminister Thümler heraus
Campus Göttingen Gegen befristete Uni-Jobs: Initiative fordert Wissenschaftsminister Thümler heraus
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07:57 13.01.2020
Schon früher gab es Demos gegen befristete Arbeitsverträge, jetzt machen Universitätsbeschäftigte mobil. Quelle: Rainer Surrey
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Göttingen

Unbefristete Arbeitsverträge und damit auch mehr Sicherheit für die Beschäftigten im wissenschaftlichen Mittelbau der Universitäten fordert die Initiative„Uni Göttingen unbefristet“. Jetzt appelliert sie in einem offenen Brief auch an Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU), die Weichen zugunsten eines vitalen wissenschaftlichen Mittelbaus zu stellen.

Bis zum 15. Januar sollen die niedersächsischen Hochschulleitungen eine Verpflichtungserklärung zum Zukunftsvertrag „Studium und Lehre stärken“ abgeben, fordert die Initiative. Der Zukunftsvertrag sei auf langfristige Förderprojekte ausgelegt. Damit entfalle die bisher oft vorgebrachte Aussage, in der Wissenschaft könnten nur befristete Forschungs- und Arbeitsverträge eingegangen werden.

Die bisherige Praxis an deutschen Hochschulen sei alarmierend, führt die Initiative weiter aus. Prekäre Beschäftigungsbedingungen führten zu finanziell nicht zuträglichen Lebensumständen und hohen persönlichen Belastungen. Um weiterhin die Qualifizierung von Fachkräften für die Wirtschaft, den öffentlichen Dienst und weitere Tätigkeitsfelder zu gewährleisten sowie einen Beitrag zu wissenschaftlicher Innovation und Erkenntnisfortschritt zu leisten, bedürfe es aber guter Arbeitsbedingungen, heißt es in dem Brief an den Minister.

Uni Göttingen unbefristet“ erwartet bis zum 14. Januar, eine Antwort aus dem Wissenschaftsministerium. An diesem Dienstag beteiligt sich die Initiative mit einem Aktionstag an der bundesweiten Kampagne ,Frist ist Frust' gegen befristete Uni-Verträge. Von 10 bis 14 Uhr soll es auch eine öffentliche Aktion im Kulturwissenschaftlichen Zentrum der Universität Göttingen (Heinrich-Düker-Weg 14) geben.

Von Ulrich Schubert

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