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Göttingen Forschungen in Deutschland und Brasilien
Campus Göttingen Forschungen in Deutschland und Brasilien
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16:30 23.05.2019
Mit Migranten aus Westafrika und Syrien beschäftigt sich ein Forschungsprojekt der Universität Göttingen. Quelle: dpa
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Göttingen

Göttinger Sozialwissenschaftler der Georg-August-Universität forschen in Deutschland und Brasilien. Dabei geht es um Prozesse der Inklusion und Teilhabe westafrikanischer und syrischer Migranten untersucht wird.

Migranten, die schon länger in Deutschland und Brasilien leben, werden anhand ihrer Lebensläufe begleitet. Untersucht wird, wie sich die Inklusionsprozesse im Ankunftsland vor dem Hintergrund unterschiedlicher Lebensläufe gestalten.

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„Wir interessieren uns in diesem Projekt in erster Linie für jene Migrierenden, die in den herrschenden gesellschaftlichen Diskursen meist als ‚irregulär‘ oder ‚ungeplant‘ etikettiert werden“, erläutert Projektleiterin Prof. Gabriele Rosenthal vom Methodenzentrum Sozialwissenschaften der Universität Göttingen. „Dabei verfolgen wir die Frage, welche gesellschaftlichen und lebensgeschichtlichen Konstellationen biografische Verläufe bedingen, die den Migrantinnen und Migranten eine Etablierung und gesellschaftliche Teilhabe erleichtern oder erschweren.“ Untersucht wird darüber hinaus noch, inwiefern sich die Prozesse von Inklusion und Partizipation in Brasilien und Deutschland unterscheiden.

Kooperationspartner der Universität Göttingen ist Prof. Hermilio Santos vom Fachbereich Sozialwissenschaften der Päpstlichen Katholischen Universität von Rio Grande do Sul in Porto Alegro. Gefördert wird das Projekt in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 580 000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Von vw