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Göttingen Göttingen: Deutsche Krebshilfe fördert CCC Niedersachsen als Onkologisches Spitzenzentrum
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Göttingen: ​Deutsche Krebshilfe fördert CCC Niedersachsen als Onkologisches Spitzenzentrum 

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15:24 03.02.2021
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Göttingen/Hannover

Das Comprehensive Cancer Center Niedersachsen (CCC-N) wird von der Deutschen Krebshilfe als Onkologisches Spitzenzentrum gefördert. Diese Entscheidung hat die Deutsche Krebshilfe (DKH) am Mittwoch bekannt gegeben. Das CCC-N ist erst im November 2019 gemeinsam von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) gegründet worden.

Mit der Auszeichnung wird den Krebsspezialisten des CCC-N von den internationalen Gutachter und Experten der DKH bescheinigt, dass sie Krebspatienten auf höchstem medizinischem Niveau und nach aktuellem Stand der Wissenschaft behandeln. Darüber hinaus entwickeln die Einrichtungen des CCC Niedersachsen kontinuierlich neue innovative Krebsdiagnostik und -therapien sowie Standards für Versorgungsabläufe, die sie an alle beteiligten Kooperationspartner im Netzwerk weitergeben.

„Größtmögliche Anerkennung“

„Diese Auszeichnung ist die größtmögliche Anerkennung für die erfolgreiche Aufbauarbeit in den vergangenen zweieinhalb Jahren. Das CCC Niedersachsen zählt damit zur ‚Königsklasse‘ in der deutschen Krebsmedizin und schließt eine wesentliche Versorgungslücke in Niedersachsen. Wir sind im Gegensatz zu allen anderen Spitzenzentren ein sehr junges CCC und konnten trotzdem mit unseren Ideen und Konzepten überzeugen“, sagt Prof. Volker Ellenrieder, Sprecher des CCC Niedersachsen.

 

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Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler (CDU), würdigt das gemeinsame Projekt von UMG und MHH: „Die Ernennung zum Spitzenzentrum ist eine großartige Nachricht für Niedersachsen und unterstreicht unsere erfolgreiche Arbeit. Ich habe als Wissenschaftsminister diesen Weg von Anfang an begleitet und unterstützt. Mit der Einrichtung und Förderung eines Onkologischen Spitzenzentrums bestätigt die Deutsche Krebshilfe die Bedeutung und das Potenzial des CCC Niedersachsen.“ Thümler weiter: „Ein weiterer wichtiger Schritt, die Onkologie in Niedersachsen zu stärken und den Austausch in der Krebsforschung und Behandlung zu fördern, ist die Einrichtung des Landesbeirates Onkologie, den wir auf den Weg gebracht haben.“

Auf höchsten Niveau und mit einheitlichen Qualitätsstandards

Bereits seit 2007 unterstützt die Deutsche Krebshilfe mit einem eigenen Förderprogramm die Zentrums- und Netzwerkbildung in der Krebsmedizin. Ziel ist es, Krebspatienten in ganz Deutschland auf höchsten Niveau und mit einheitlichen Qualitätsstandards zu behandeln. Mit der Auszeichnung ist eine Förderung von 750000 Euro jährlich über vier Jahre verbunden. Derzeit fördert die Deutsche Krebshilfe bundesweit 14 Onkologische Spitzenzentren. Diese Zentren sind im CCC-Netzwerk organisiert mit der Zielsetzung, die onkologische Patientenversorgung und klinische Krebsforschung strukturell wie auch inhaltlich zu verbessern. Jedes geförderte CCC wird regelmäßig überprüft, ob es die vorgegebenen Leistungs- und Qualitätsziele erfüllt.

Auf der Pressekonferenz: Michael M. Manns (Präsident MHH/li.) und Wolfgang Brück (Sprecher des Vorstands UMG). Quelle: r/Karin Kaiser

Gerd Nettekoven, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Krebshilfe, betont: „Mit diesem neuen CCC-Konsortium will die Deutsche Krebshilfe ihre vor fast 14 Jahren auf den Weg gebrachte Initiative der Comprehensive Cancer Center fortentwickeln, die Versorgungsstrukturen weitere prägen und somit die Versorgung von Krebspatienten in den beiden großen Regionen Göttingen und Hannover stärken und kontinuierlich verbessern. Das CCC-N bildet erstmals CCC-Strukturen in Niedersachsen ab.“

Von Peter Krüger-Lenz

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