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Göttingen Göttinger Studenten übersetzen Northeimer Stadtführer ins Chinesische
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Göttinger Studenten übersetzen Northeimer Stadtführer ins Chinesische

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10:30 20.08.2020
Northeim-Flyer auf Chinesisch: Silke Wiese (Northeim-Touristik/l.) wird von den beiden Göttinger Studentinnen Yingying Ji, Xinyu Wang und ihrem Kommilitonen Yiyang Shi (v. l.) das fertig übersetzte Faltblatt überreicht.
Northeim-Flyer auf Chinesisch: Silke Wiese (Northeim-Touristik/l.) wird von den beiden Göttinger Studentinnen Yingying Ji, Xinyu Wang und ihrem Kommilitonen Yiyang Shi (v. l.) das fertig übersetzte Faltblatt überreicht. Quelle: R
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Göttingen/Northeim

Studenten der Universität Göttingen haben einen englisch- und deutschsprachigen Flyer der Stadt Northeim ins Chinesische übersetzt. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Zusammenarbeit der Abteilung Interkulturelle Germanistik mit der Europa-Schule BBS 1 Northeim.

Ursprünglich hätten sich die drei Studenten in einem Praktikum befunden, um das deutsche Bildungswesen und die deutsche Wirtschaft kennenzulernen, teilen der Northeimer Studiendirektor Peter Fiebag, die Koordinatorin des Masterstudiegangs Barbara Dengel sowie die wissenschaftliche Mitarbeiterin Nan Nan mit. Durch das Coronavirus habe das Praktikum aber nicht fortgesetzt werden können. Auf der Suche nach einer Alternative seien die Studenten Yingying Ji, Xinyu Wang und Yiyang Shi auf die Idee gekommen, den Flyer zu übersetzen.

Neue Wege in der Northeimer Touristik

Für Göttingens Nachbarstadt öffnen sich damit unter Umständen neue Wege in der Touristik. Künftig könne Northeim direkt in China für sich werben. „Wir freuen uns sehr, erstmalig auch Informationen in chinesischer Sprache in der Tourist-Information anbieten zu können“, sagt Helvi Ritter vom Northeimer Tourismusbüro.

Die Studentin Yingying Ji glaubt, dass jetzt einige Touristen, die sonst nur an Northeim vorbeiführen, durch den Stadtführer in der Muttersprache eher dazu geneigt sein könnten, die Stadt zu entdecken. „Diese kleine Stadt ist eine Reise wert“, sagt Ji.

Außerdem könnten jetzt südniedersächsische Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen zu China unterhalten oder selbst Tochterunternehmen in China besitzen, die Flyer im Marketing einsetzen, heißt es in einer Pressemitteilung der Northeimer BBS 1. „Natürlich wäre es toll, wenn über die Kontakte der BBS 1 neben den beruflichen Kooperationen auch weitere Gäste aus China nach Northeim kommen“, so Helvi Ritter.

Von Pascal Wienecke