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Göttingen Göttinger Wissenschaftler finden Brustkrebs bei Hunden
Campus Göttingen Göttinger Wissenschaftler finden Brustkrebs bei Hunden
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12:02 31.05.2013
Quelle: Karl-Josef/dpa (Symbolbild)
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Göttingen/Chicago

Gesäugetumore sind die häufigste bösartige Erkrankung bei Hündinnen, deren Genetik aber bislang nur wenig erforscht ist. Mithilfe modernster Sequenziertechnologie fanden die Wissenschaftler in den Tumoren nun spezifische Veränderungen, die auch im Blut der Tiere nachweisbar waren.

Dadurch waren sie in der Lage, zum Beispiel Metastasen zu entdecken. Die Untersuchungen könnten auch als Modell für ähnliche diagnostische Vorgehensweisen beim Menschen dienen.

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Die Veränderungen, die wir im Genom von entartetem Gewebe bei den Hunden gefunden haben, zeigen Ähnlichkeiten mit menschlichen Tumoren auf“, erläutert Bertram Brenig, Leiter des Tierärztlichen Instituts der Universität Göttingen.

„Die Möglichkeit, diese Veränderungen im Blut nachzuweisen, eröffnet uns neue Wege in der Tiermedizin und als Modell für neue Therapien.“ Julia Beck, die die Studie für Chronix Biomedical leitete, erklärt: „Unsere nun ermittelten Daten werden helfen, die Suche nach Metastasen oder lokalen Tumor-Zweiterkrankungen zu verbessern.“

Ihre Pilotstudie mit fünf Hunden stellen die Forscher ab Freitag, 31. Mai, auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago vor.

pug