Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Gut für Bienen und Hummeln: Forschung aus Göttingen zu Blühstreifen und Öko-Landbau
Campus Göttingen

Gut für Bienen und Hummeln: Forschung der Uni Göttingen zu Blühstreifen und Öko-Landbau

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:33 01.07.2020
15.06.2020, Baden-Württemberg, Daugendorf: Eine Hummel fliegt am Morgen durch ein blühendes Mohnfeld. Foto: Thomas Warnack/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: Thomas Warnack/dpa
Anzeige
Göttingen

Hummeln und einzeln lebende Wildbienen profitieren nach einer Studien sowohl von Blühstreifen an konventionellen Getreidefeldern als auch von der erhöhte Blütendichte im Öko-Landbau. Dies ergab ein Vergleich verschiedener Anbausysteme und Landschaftstypen durch Agrarökologen der Universität Göttingen. Die Hochschule machte die Ergebnisse der Untersuchung am Dienstag bekannt.

Das Forscherteam hatte in der Umgebung Göttingens neun unterschiedlich bewirtschaftete Landschaften ausgewählt und dort jeweils dreimal Wildbienen sowie Schwebfliegen gezählt. Die meisten Bestäuber wurden in den Blühstreifen angetroffen. Aber auch Öko-Felder, auf denen mehr Unkraut wächst, seien für sie von Vorteil gewesen, teilte die Universität mit.

Anzeige

Lesen Sie auch: Schmetterlinge im Raum Göttingen: Ein Drittel der Arten verschwunden

Hummel-Kolonien, die versuchsweise an Feldrändern angelegt wurden, entwickelten sich den Angaben zufolge in Blühstreifen besser, wenn diese in Landschaften mit kleinen konventionellen Feldern lagen. Auch große Flächen im Öko-Landbau waren besonders vorteilhaft. Blühstreifen böten zwar lokal eine große Dichte an Pollen und Nektar, aber Öko-Felder glichen das durch ihre erhöhte Flächengröße aus, hieß es.

Von epd

Anzeige