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Göttingen Glossar EwaGlos übersetzt ins Persische
Campus Göttingen Glossar EwaGlos übersetzt ins Persische
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16:30 13.05.2019
EwaGlos auf Persisch Quelle: R
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Göttingen

Ein europäisches Konsortium aus sieben wissenschaftlichen Institutionen unter Leitung der HAWK von Oktober 2013 bis September 2015 das ursprünglich elfsprachige, reich illustrierte Glossar EwaGlos: European Illustrated Glossary of Conservation Terms for Wall Paintings and Architectural Surfaces entwickelt. 70 Experten aus zwölf europäischen Ländern definierten bei diesem von der EU mitfinanzierten Projekt 200 Fachbegriffe und illustrierten sie. Das Projekt konzentrierte sich auf Wandmalerei und Architekturoberfläche, da sich die Terminologie der unterschiedlichen Materialbereiche des Kulturerbes teils deutlich unterscheiden. Ende Oktober 2015 erschien das Glossar zuerst als Buch, inzwischen steht es kostenfrei zum Download auf der Projektwebsite ewaglos.eu zur Verfügung.

Arabische Version des Glossars

Auf der Basis einer überarbeiten Version entstanden inzwischen vier weitere Übersetzungen: Im Juni 2017 stellte eine Gruppe unter der Leitung von Prof. Hussein Mohamed Ali, Professor für Restaurierung an der Minia University in Ägypten, eine arabische Version des Glossars fertig. Im Juli 2018 stand die Veröffentlichung der japanischen Übersetzung an, die Prof. Takeshi Ishizaki vom Institut für die Erhaltung von Kulturgut der Tohoku Universität für Kunst und Design zusammen mit 13 Kollegen erarbeitet hat. Im Dezember 2018 folgte die russische Fassung, die die Initiatorin dieser Version, Prof. Dr. Yulia Griber von der Staatlichen Universität Smolensk zusammen mit sechs Kollegen erarbeitete.

Großer Bedarf

Jetzt hat das Hornemann Institut die persische Übersetzung auf der Projekt-Website veröffentlicht: Dr. Mehdi Razani und Fatemeh Sehati von der Tabriz Islamic Art University in Teheran (Iran) hatten von dem Projekt gelesen und es aufgrund des großen Bedarfs ins Persische übersetzt. „Solche Fachübersetzungen sind sehr schwierig und erfordern viel Zeit“, erläutert Projektleiterin Dr. Angela Weyer vom Hornemann Institut der HAWK. „Unsere iranischen Kollegen mussten viele Begriffe umschreiben und gar neu erfinden, weil es sie auf Persisch nicht gibt. Oft sind die Bedeutungen der Begriffe in verschiedenen Sprachen auch nur ähnlich aber nicht deckungsgleich. Zudem sind regionale Traditionen zu achten.“

Von Peter Krüger-Lenz

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