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Göttingen Hannover fördert Innovationsverbund
Campus Göttingen Hannover fördert Innovationsverbund
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00:22 06.06.2019
Im Sartorius Quartier angesiedelt: Räume des SüdniedersachsenInnovationsCampus. Quelle: Swen Pförtner
Göttingen

„Das ist ein Riesenschritt für uns“, erklärte am Montag Florian Renneberg, der Leiter der SNIC-Geschäftsstelle, gegenüber dem Tageblatt. Das Geld aus Hannover, das von Juli an fließe, sichere die Arbeit des Verbunds in den kommenden fünf Jahren. Wichtig sei nun, dass auch die Private Hochschule Göttingen die von ihr aus einem anderen Fördertopf beantragten 750.000 Euro für die SNIC-Arbeit erhalte. Als private Bildungseinrichtung habe sich die PFH nicht um die Gelder der Ausschreibung „Transfer in Niedersachsen – Starke Strukturen für innovative Projekte“ bewerben können.

„Detaillierte Evaluierung“ im Vorfeld

„Wir benötigen das Mittel, da die Förderungen für die einzelnen Bestandteile des SNIC, die in den vergangenen 2,5 Jahren gestartet wurden, in der kommenden Zeit auslaufen“, führte Renneberg aus. Bei der „detaillierten Evaluierung“, die es im Vorfeld der Antragsstellung gegeben habe, hätten sie gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen „viele Überschneidungen“ zwischen den einzelnen Projekten festgestellt. Der SNIC arbeite künftig „vernetzter“ als bisher.

Staatssekretärin kommt nach Göttingen

Wofür das Geld konkret ausgegeben werden wird, teilte Renneberg am Montag nicht mit. Das sollen die Vertreter der Universität und der Universitätsmedizin Göttingen, der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst sowie die Technische Universität Clausthal am Donnerstag, 20. Juni, tun. Dann wird ihnen Staatssekretärin Sabine Johannsen in Göttingen den Förderbescheid überreichen. „Stolz macht uns, dass das Land den SNIC als Best-Practice-Beispiel betrachtet und die Ausschreibung an unserer Arbeit orientiert hat“, sagte Renneberg.

12,4 Millionen Euro für fünf Projekte

Das Ministerium hat die Hochschulen im Land im vergangenen Jahr aufgefordert, sich auf der Grundlage einer Stärken- und Schwächen-Analyse mit Konzepten zum Wissenstransfer in ihrer jeweiligen Region zu bewerben. Fünf Projekte, die anderen vier sind in Braunschweig, Hannover, Oldenburg/Emden/Leer sowie Osnabrück angesiedelt, konnten die unabhängige Gutachterkommission überzeugen. Sie werden mit 12,4 Millionen Euro gefördert. Die Mittel stellt der Niedersächsische Vorab der Volkswagenstiftung zur Verfügung.

Forschungsprojekt begleitet die Maßnahme

Ein Begleitforschungsprojekt flankiert die Maßnahme. Es soll die Beziehungen zwischen Hochschulen und Gesellschaft in Niedersachsen untersuchen und mit dem Stand auf Bundesebene vergleichen.

Wissenschaftsminister Björn Thümler

„Als Landesregierung haben wir uns vorgenommen, den Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft strukturell und institutionell zu verbessern“, sagte Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. Das Land wolle dazu beitragen, dass aus wissenschaftlichen Entdeckungen erfolgreiche Innovationen würden, die die Lebensqualität verbesserten, die Wirtschaft förderten und Arbeitsplätze schafften. Ziel seien es, im Zusammenspiel von Hochschulen, Kommunen und regionalen Wirtschaftsförderungen „regionale Innovationsräume“ hervorzubringen.

Sartorius Quartier

Den SNIC haben die südniedersächsischen Hochschulen 2016 gemeinsam mit den Landkreisen Goslar, Göttingen, Holzminden und Northeim sowie der Stadt Göttingen, deren Wirtschaftsförderungen sowie die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer gegründet. Mehr als 20 Firmen unterstützen den Verbund als Förderpartner. Der Innovationscampus hat im Sartorius Quartier an der Weender Landstraße 94/108 seine Geschäftsstelle.

https://www.snic.de/

https://www.volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/niedersaechsisches-vorab

Von Michael Caspar

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