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Göttingen „Healthy Campus“-Festival lockt an
Campus Göttingen „Healthy Campus“-Festival lockt an
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22:28 24.05.2017
Die Studenten haben viel Spaß beim „Healthy Campus“-Festival. Quelle: Christoph Mischke
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Göttingen

„Wir wollen möglichst vielen Menschen zeigen, dass Gesundheit auch Spaß machen kann, und das ohne den erhobenen Zeigefinger“, erklärte Arne Göring vom Göttinger Hochschulsport, der die Federführung übernommen hatte. In der Vergangenheit hatte es bereits mehrere kleine Projekte zum Thema Gesundheit gegeben. Dass die Studenten am Mittwoch an zahlreichen Ständen Informationen einholen oder auch selbst aktiv werden konnten, war in dieser Form einmalig. Göring hofft nun auf Nachhaltigkeit: „Wir werden auf jeden Fall versuchen, den „Healthy Campus“ zu etablieren.“

Wer keine Lust auf einen Mensabesuch hatte, konnte sich mit frischem Obst, Müsli, Tee oder Frucht-Smoothies stärken. „Auch die Ernährung ist natürlich ein wichtiger Bestandteil dieses Themenkomplexes“, erklärte Göring. Kalorien konnten die Studenten auf vielfältige Art und Weise verbrennen. Per kräftigem Pedaltrittwurden  kleine Elektroautos auf einer Mini-Rennbahn in Gang gesetzt. „Ein bisschen bin ich da schon ins Schwitzen gekommen“, erklärt Jurastudent Maximilian Igel, der sich mit Fußball fit hält.

Das Thema Gesundheit stand im Mittelpunkt beim ersten Healthy-Campus-Festival an der Uni Göttingen - und ganz viel Spaß. ©Mischke

Bei der Torschussgeschwindigkeitsmessung hat Sportstudent Max Nagels gerade „richtig einen rausgehauen“, wie er sagt. Beachtliche 108 Stundenkilometer zeigt das Messgerät für den Akteur des Bovender SV an.
Ein paar Meter weiter hat sich BWL-Studentin Constance Dortmund etwas Blut abnehmen lassen. Zuvor ist bei der 19-Jährigen bereits der Blutdruck gemessen worden – alles okay. „Man kann sich kostenlos durchchecken lassen, das finde ich eine super Idee“, bekräftigt die Studentin.

Sebastian Junge bietet mit seinen Mitarbeitern vom Institut für Sportwissenschaften – insgesamt sind beim „Healthy Campus“ rund 50 Helfer im Einsatz – eine Überprüfung der Beweglichkeit kann, wer will, kann sich auch tapen lassen. „Ich finde es sehr gut, dass die Uni so etwas anbietet“, freut sich VWL- und Jurastudentin Christina. Lange Lernperioden sind nicht nur für den Kopf anstrengend. „Ich habe manchmal Rückenschmerzen, und ich glaube, dass geht vielen Studenten so“, verrät die 27-Jährige.

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Arne Göring vom Göttinger Hochschulsport zieht Bilanz: „Schön, wenn es Spaß macht und wir es schaffen, für das Thema Gesundheit zu sensibilisieren.“

Auf dem Bobbycar hatte Christina trotz 1,3 Promille – die gab zum Glück nur die aufgesetzte Rauschbrille vor – zuvor eine gute Figur abgegeben. Nur ein Hütchen streifte die Studentin bei ihrer Fahrt durch den Parcours. „Schön, wenn es Spaß macht und wir es schaffen, für das Thema Gesundheit zu sensibilisieren“, resümiert Göring schon während der gelungenen Premiere des Gesundheitstages.

Von Christian Röben