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Göttingen Schüler aus 15 Ländern experimentieren in Göttingen
Campus Göttingen Schüler aus 15 Ländern experimentieren in Göttingen
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16:18 25.08.2018
Eva-Maria Neher, Gründerin und Geschäftsführende Direktorin des Xlab, spricht beim International Science Camp.             Quelle: Ba
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Göttingen

Im Beisein von Dozenten referierten sie sachkundig über ihre Experimente und deren Ergebnisse aus Fachbereichen wie der Physik, Biologie oder Chemie. Die 34 Schüler aus 15 Nationen konnten im Vorfeld aus drei jeweils einwöchigen Kursen auswählen.

Radioaktivität beschäftigt Schüler

Radioaktivität war ein Schwerpunkt im Bereich der Physik. Die Schüler haben gelernt, wie sie über die Markierung mit radioaktiven Stoffen die Aufnahme und Verteilung von Mineralien in Pflanzen feststellen können, erläuterte Eva-Maria Neher, Gründerin und Geschäftsführerin des Xlab. Kooperationspartner sei das Labor für Radioisotope der Göttinger Universität gewesen.

Bereits seit Beginn des International Science Camp übernimmt das Institut für Astrophysik der Göttinger Universität einen der einwöchigen Kurse. „Wir haben einen Teleskop und einen Spektografen gebaut und die Sonne spektroskopiert“, erklärte Catharina Rogge, die ihr Master abgeschlossen und die Astrophysikwoche geplant hat. Aufgabe für die Schüler sei es gewesen, herauszufinden, welche Absorptionslinien und Elemente die Sonne enthält.

„Es macht Spaß mit anderen Menschen zusammen zu sein, die ähnliche Interessen haben“, sagte Margaret Roska aus Basel. Ihre Aufmerksamkeit habe besonders der Anatomie gegolten, weil sie Ärztin werden möchte. „Wir haben nicht nur Theorie gemacht, sondern viel Praxis“, beschreibt sie das Konzept des Camps. Positiv bewertet sie die internationale Zusammensetzung des Teilnehmerfeldes.

Teilnehmerin interessiert sich für Biowissenschaften

„Ich interessiere mich besonders für Biowissenschaften“; erklärte Milena Malcharek aus Krakau. Die 18-Jährige möchte molekulare Grundlagen von Krankheiten wie Alzheimer erforschen. Das Camp biete die Möglichkeit, viele praktische Erfahrungen zu sammeln. Überrascht habe sie die „gute Ausstattung“ der Labore.

Diana Barbu aus der Nähe von Christchurch in Neuseeland möchte in der Hirnforschung tätig werden. Sie habe sich besonders für Neurophysik interessiert. Beeindruckt habe sie der interdisziplinäre Ansatz des Camps.

Ein Ziel des Camps sei, dass sich Netzwerke bilden, berichtete Organisatorin Neher. Durch die Alumni Association lasse sich nachvollziehen, wie sich die Karrieren entwickeln. Zum Rahmenprogramm zählten unter anderem eine Fahrt nach Hannover, eine Klettertour in den Solling, eine Harztour, ein Besuch der Giftinformationszentrale und der Algensammlung in Göttingen.

Für einige Teilnehmer war mit dem Abschlusssymposium noch nicht Schluss. „Wir haben noch eine vierte Woche in Form eines Workshops im Xlab organisiert“, betonte Neher. Zu Themen zählten die Neurophysiologie und Ökologie.

Von Axel Artmann

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