Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Goldschätze, Moorleichen, Fälschungen
Campus Göttingen Goldschätze, Moorleichen, Fälschungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:18 25.09.2016
Von Christiane Böhm
Teile der Moorleiche eines vermutlich 12 jährigen Jungen aus dem Mittelalter.
Teile der Moorleiche eines vermutlich 12 jährigen Jungen aus dem Mittelalter. Quelle: R
Anzeige
Göttingen

Die Tagung vom 28. September bis 1. Oktober findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Archäometrie und Denkmalpflege der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft statt. Archäometrie befasst sich mit der naturwissenschaftlichen Untersuchung von Kulturgut und archäologischen Funden – sie verknüpft somit historische und Geisteswissenschaften mit der Naturwissenschaft. Verschiedene Disziplinen von der Chemie, Physik und Biologie bis hin zu den Ingenieurs- und Restaurationswissenschaften arbeiten hier zusammen. Vor allem aber sind es auch Geowissenschaftler, die mit neuesten Analyseverfahren den materiellen Hinterlassenschaften der Menschheit auf die Spur kommen.

Während der Tagung in Göttingen werden nahezu alle Zeiträume der Menschheitsgeschichte behandelt. Die Arbeitsgebiete umfassen Mittelamerika, Afrika, Zentral- und Vorderasien sowie Europa. Auch regionale Themen wie Materialuntersuchungen aus dem Harz, dem Weserbergland und dem Solling stehen auf dem Programm.

In einem öffentlichen Abendvortrag am Mittwoch, 28. September, spricht der Landesarchäologe Dr. Henning Haßmann vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege über das Thema „Von Wildpferdjägern, Goldschätzen und Moorleichen – forschungsorientierte Bodendenkmalpflege in Niedersachsen“. Sein Vortrag beginnt um 19 Uhr im Alfred-Hessel-Saal des Historischen Gebäudes der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Papendiek 14. Das gesamte Programm ist im Internet unter http://archaeometrie-tagung.gzg.geo.uni-goettingen.de/ zu finden.