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Göttingen Wie Max Planck zum Namensgeber wurde
Campus Göttingen Wie Max Planck zum Namensgeber wurde
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18:33 05.09.2018
Max Planck Quelle: Heinzel, Matthias
Göttingen

Die Festveranstaltung beginnt um 15.30 Uhr. Darin spüren die fünf Göttinger Max-Planck-Institute der bewegten Geschichte der MPG und ihrer nach. Arrangiert von der Göttinger Dramaturgin Luise Rist, geben Briefe Max Plancks und weitere Zeitdokumente Einblicke sowohl in das Leben als auch in das wissenschaftliche Wirken des Nobelpreisträgers. Gelesen werden die Dokumente vom Schauspieler Andreas Klumpf; Hans Kaul begleitet am Klavier.

In einem weiteren Programmpunkt beleuchtet der Historiker Dr. Jaromir Balcar vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin in seinem Vortrag, wie es 1948 zur Gründung der MPG in Göttingen kam – und warum gerade Max Planck zum Namensvater der Gesellschaft wurde.

Festveranstaltung im MPG-Gründersaal

Die Veranstaltung findet statt von 15.30 bis etwa 17.30 Uhr im historischen Gründungssaal der MPG, der heutigen DLR-Kantine, in der Bunsenstraße. Der Eintritt ist kostenlos. Nach der Veranstaltung gibt es Gelegenheit, im angrenzenden Raum eine Ausstellung zur Geschichte der MPG zu besuchen.

Da die Anzahl der Plätze beschränkt ist, empfiehlt sich eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter MP-Tag-2018@mmg.mpg.de. Die Sicherheitsbestimmungen des DLR erfordern es, dass Besucher bei der Anmeldung oder vor Ort ihren Namen und ihre Adresse angeben.

Eigentlich sind es drei Jubiläen, die die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) in diesem Jahr feiern kann: Vor 70 Jahren wurde in Göttingen auf dem heutigen Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die MPG gegründet. Ihr Namensgeber Max Planck, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 160. Mal jährt und der vor 100 Jahren den Nobelpreis erhielt, starb ein Jahr zuvor, ebenfalls in Göttingen. Und mit seinen fünf Instituten, deren Forschungsfragen so unterschiedliche Fachrichtungen wie Lebenswissenschaften und Gesellschaftsforschung umspannen, gehört Göttingen zu den drei größten Max-Planck-Standorten in Deutschland.

Programm von morgens bis abends

Doch mit der Festveranstaltung am Nachmittag ist es nicht getan: Das Programm am 14. September zieht sich durch den gesamten Tag: Am Vormittag stellen sich Forscher in den weiterführenden Schulen neugierigen Fragen. Unter dem Motto „Max Planck geht in die Schule“ vertauschen sie Labor mit Klassenzimmer und gestalten einzelne Stunden in den weiterführenden Schulen Göttingens. Dabei dürfen nicht nur Fachfragen rund um Proteine, Exoplaneten und Chaosforschung gestellt werden. Ist es nicht langweilig, jeden Tag am Computer zu sitzen? Wird man als Forscher reich? - Beim Max-Planck-Tag sind solche Fragen erlaubt.

Auf den Punkt

Am Abend geht der Max-Planck-Tag mit „Max Planck bringt’s auf den Punkt“ weiter: Schlag auf Schlag, im Fünf-Minuten-Takt, präsentieren ab 20 Uhr junge Wissenschaftler in der Kneipe Dots, Barfüßerstraße 12-13, ihre Forschungsthemen – kurz, schnell und unterhaltsam, versprechen die Veranstalter von der MPG. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob Killer-Asteroiden die Erde treffen können, wie unsere biologische Uhr tickt und ob selbst organisierte Stromnetze eine Energiewende herbeiführen können.

Überziehen des Fünf-Minuten-Limits ist nicht erlaubt. Dafür sorgt der Physiker und bekannte Science-Slammer Boris Lemmer, der durch den Abend führt. Dazu spielt die Max-Planck-Band Pink Fluid. Einige der Kurzvorträge sind in englischer Sprache.

Weitere Informationen hier.

Von Matthias Heinzel

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