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Göttingen Italienische Werke
Campus Göttingen Italienische Werke
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16:39 24.03.2017
Von Angela Brünjes
„Italiener in Göttingen“: Die gleichnamige Ausstellung der Kunstsammlung der Universität Göttingen zeigt auch diese drei Kunstwerke.
„Italiener in Göttingen“: Die gleichnamige Ausstellung der Kunstsammlung der Universität Göttingen zeigt auch diese drei Kunstwerke. Quelle: Katharina Haase
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Göttingen

Seit dem Wintersemester 2014/15 haben Studierende der Kunstgeschichte den Bestand der italienischen Werke wissenschaftlich aufgearbeitet. Im Projekt „Forschungsorientiertes Lehren und Lernen“ (FoLL) setzten sie sich intensiv mit den Gemälden und ihrer Geschichte auseinander. Unter der Leitung von Dr. Christine Hübner, Lisa Marie Roemer und Prof. Michael Thimann haben sie nach Angaben der Universität Göttingen grundlegende Arbeitsmethoden und Instrumentarien des Fachs kennengelernt und angewandt.

Eine Besonderheit war die begleitende gemäldetechnologische Untersuchung der Kunstwerke in Seminaren mit dem Studiengang Konservierung und Restaurierung der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim sowie mit der Diplom-Restauratorin Viola Bothmann.

Die Ausstellung „Italiener in Göttingen“ basiert auf den Ergebnissen der Projektarbeiten. Sie wird 33 Gemälde zeigen. Darunter „Anbetung des Christuskindes durch Maria und den Johannesknaben“ des Florentiner Malers Francesco Botticini (1446-1497), Goldgrundtafeln des 14. Jahrhunderts und frühneuzeitlichen Porträts. Die Werke zeigen mthologische Szenen, sind intime Andachtsbilder oder Ölskizzen aus der Zeit vom 15. bis 19. Jahrhunderts. Die Ausstellung zeigt auch sieben Gemälde und einen fragilen Rahmen, die mit Spendengeldern und aus Mitteln der Zentralen Kustodie der Universität restauriert werden konnten.

Die ersten italienischen Kunstwerke kamen bereits im Februar 1796 mit dem Nachlass Johann Wilhelm Zschorns in die Sammlung. Schenkungen Göttinger Professoren erweiterten an der Wende zum 20. Jahrhundert den Bestand.

Die Ausstellung „Italiener in Göttingen“ wird am Donnerstag, 30. März, um 18.30 Uhr im Alten Auditorium, Weender Landstraße 2, Hörsaal, eröffnet. Sie sonntags von 10 bis 16 Uhr im Auditiorium geöffnet (bis 29. Juli).