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Göttingen Göttinger Forschung über Digitalisierung
Campus Göttingen Göttinger Forschung über Digitalisierung
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15:06 08.07.2019
Symbolfoto zum Thema Digitalisierung vom Bundesministerium für Wirtschaft. Quelle: r
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Hannover / Göttingen

Aus Mitteln der Digitalisierungsoffensive des Landes Niedersachsen erhalten zwei Projekte der Universität Göttingen Fördermittel. Insgesamt vergibt das Land rund 6 Millionen Euro aus dem Niedersächsischen Vorab der Volkswagen-Stiftung für 13 Forschungsvorhaben.

An der Universität Göttingen sollen nach Angaben des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums in einem interdisziplinär ausgerichteten Projekt mit einem Mixed-Method-Ansatz komputationale Modelle zur Identifikation und Interpretation unsicherer Zuschreibungen von textueller Information entwickelt werden.

Die Koordination liegt bei Anke Holler, Professorin für Germanistische Linguistik. Sie will durch die Kombination literaturwissenschaftlicher und linguistischer Analyseverfahren ermitteln, wo die Grenzen der sprachlichen Determination von Informationszuschreibung verlaufen oder wo die literarische Resolution von Unsicherheit beginnt.

Wissens-Aggregator aus Göttingen

Prof. Hedwig Röckelein arbeitet mit ihrem Team den Wissens-Aggregator Mittelalter und Frühe Neuzeit (WIAG). Die Historikerin will per WIAG „Forschungsdaten aus Sach- und Schriftquellen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit so zur Verfügung stellen, dass sie gut erreichbar, interoperabel und nachnutzbar sind“, teilte das Wissenschaftsministerium mit.

„Die Bandbreite an Disziplinen und Forschungsfragen der geförderten Projekte zeigt die herausragende Bedeutung, die die Digitalisierung für die Geistes- und Kulturwissenschaften hat. Die Forschungsvorhaben bergen große Potenziale für die Entwicklung neuer wissenschaftlicher Methoden und ganzer Forschungsbereiche“, sagt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler (CDU). Jedes der geförderten Projekte erhält maximal 500000 Euro. Neben Göttingen erhalten auch Universitäten in Hannover, Hildesheim, Wolfenbüttel, Osnabrück und Braunschweig Fördermittel.

Von Angela Brünjes

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