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Göttingen Land fördert InnovationsCampus weiter
Campus Göttingen Land fördert InnovationsCampus weiter
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00:27 23.06.2019
Mit dem Förderbescheid: Prof. Joachim Schachtner, Prof. Kilian Bizer, Dr. Sabine Johannsen, Prof. Frank Albe, Unipräsidentin Ulrike Beisiegel, Prof. Wolfgang Viöl, Vizepräsidentin Dr. Valerie Schüller, Prof. Sebastian Freitag (v.l.) Quelle: Böhm
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Göttingen

Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft in Wirtschaft und Gesellschaft bringen: Das ist das Ziel des Programms „Transfer in Niedersachsen: Starke Strukturen für innovative Projekte.“ Das Land Niedersachsen fördert in diesem Programm den SüdniedersachsenInnovationsCampus –SNIC II. „Wir können heute die weitere Förderung feiern“, feiern, das dürfe man wohl so sagen, erklärte Unipräsidentin Ulrike Beisiegel. Die erste Förderungsphase habe gezeigt, welches immense Potential für Transfer und Ausgründungen der SNIC dem Göttingen Campus biete.

Den Antrag haben Universität, Universitätsmedizin Göttingen, TU Clausthal und die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) gemeinsam gestellt. Die PFH Private Hochschule Göttingen, die ebenfalls Partner im SNIC ist, aber formal nicht antragsberechtigt war, bekommt aus anderen Förderlinien des Landes 750000 Euro, um ihre Maßnahmen fortzusetzen. PFH-Präsident Prof. Frank Albe zeigte sich froh über diese Unterstützung. So könne die PFH weiter mitgestalten, beispielsweise mit neuen Formaten wie Zukunfts- und Projektswerkstätten.

Oft täten sich beide Seiten – Wirtschaft und Wissenschaft – noch schwer miteinander umzugehen, so Staatssekretärin Johannsen. Der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sei aber wichtig, „damit aus Ideen Erfindungen und marktfähige Produkte werden“. Es sei gut, so Johannsen, dass das SNIC und alle Partner des Projektes bei der Förderung wieder zum Zuge kommen. Der Antrag für das SNIC II habe gezeigt, dass künftig auf einer guten Basis aufgebaut werden könne. Und es sei gut analysiert worden, wo noch Schwächen waren. „Sie können stolz sein hier in Südniedersachsen“, sagte Johannsen.

Es sei kein leichter Weg gewesen, alle Beteiligten zusammen zu bringen, so Hauptprojektleiter Prof. Kilian Bizer von der Universität Göttingen. Es sei in den ersten Förderjahren eine gute Basis geschaffen worden, jetzt wollen sich die Partner unter anderem effektiver vernetzen. In Workshops haben die Beteiligten seit dem vergangenen Sommer Ideen entwickelt, was noch besser gemacht werden könne. Es seien die vereinte Kräfte der Hochschulen mit den anderen Partnern der Region, die das Land überzeugt haben, dass „wir in Südniedersachsen ein großes Rad drehen können.“ In den ersten Jahren sei viel Zeit ins Kennenlernen und Vertrauen schaffen zwischen den Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik investiert worden. „Jetzt haben wir fünf Jahre Zeit, um Erfolge zu zeigen“, so Bizer.

Den SNIC haben die südniedersächsischen Hochschulen 2016 gemeinsam mit den Landkreisen Goslar, Göttingen, Holzminden und Northeim sowie der Stadt Göttingen, deren Wirtschaftsförderungen sowie die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer gegründet. Mehr als 20 Firmen unterstützen den Verbund als Förderpartner. Der SNIC koordiniert zahlreiche dezentrale Kooperations- und Beratungsangebote. Zum Grundangebot gehören beispielsweise Veranstaltungen, auf denen sich Menschen aus Wissenschaft und Wirtschaft zwanglos begegnen und vernetzen können, Technologieberater und Unterstützung für Unternehmensgründer.

snic.de

Von Christiane Böhm

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