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Göttingen Land fördert PFH-Projekt in Stade
Campus Göttingen Land fördert PFH-Projekt in Stade
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21:18 17.08.2018
Rundgang durch das Institutsgebäude der PFH in Stade: Studierende erläutern ihre Projekte. Quelle: r / PFH
Stade / Göttingen

Das Projekt, dessen Titel sich aus den Begriffen „Transfer“ und „Innovation“ zusammensetzt, soll Synergien zwischen Windenergie-, Agritechnik- und CFK-Branche im Elbe-Weser-Dreieck entwickeln und nutzen. Die Abkürzung CFK steht für „carbonfaserverstärker Kunststoff“. Mit den Eigenmitteln der Hochschule umfasst das Projekt ein Gesamtvolumen von mehr als 520 000 Euro. Björn Thümler (CDU), Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, hat am 16. August den PFH Hansecampus Stade besucht, um die Bewilligung für die Förderung zu übergeben.

Steigerung der Attraktivität

Das vom Land zur Verfügung gestellte Geld stammt aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE); die Förderung entspricht der EFRE-Richtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“. Gezahlt wird sie verteilt über einen Zeitraum von drei Jahren. „Die Niedersächsische Landesregierung unterstützt das Projekt der PFH ausdrücklich, da es eine große Chance für das Elbe-Weser-Dreieck bietet. Indem Hochschulen und Wirtschaft zusammenarbeiten, werden sich neue strategische Kooperationen zwischen mittelständischen und Großunternehmen unterschiedlicher Branchen entwickeln. Dadurch entsteht hier eine hoch attraktive Innovationsregion", führte Thümler bei seinem Besuch aus.

Expertise aus verschiedenen Bereichen

Frank Albe, Präsident der PFH, ergänzte: „Bereits seit 2006 engagieren wir uns mit dem PFH Hansecampus Stade in der Region, da wir hier schon immer ein großes Innovationspotenzial gesehen haben.“ Das neue Projekt solle dies weiter vorantreiben. Nun könne die PFH nicht nur ihre Expertise in der CFK-Forschung, sondern auch im Kooperations- und Innovationsmanagement einbringen und die Region auf diese Weise „doppelt unterstützen“. Eine wichtige Rolle spiele dabei das Zentrum für Entrepreneurship der PFH, das Beratung zu Gründungs- und Kooperationsprojekten biete und das Projekt steuere. Start sei voraussichtlich am 1. Oktober 2018.

Regionale Kooperationsstelle

Das Elbe-Weser-Dreieck gilt als strukturschwache Übergangsregion. In Zukunft kann sie sich nach Ansicht der PFH nur dann erfolgreich entwickeln, wenn die dort ansässigen mittelständischen und Großunternehmen mit den vorhandenen Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. So verfüge beispielsweise die Automationsforschung über praxiserprobte Lösungen, die auch der Windenergiesektor benötige. Agritechnik-Hersteller hätten Erfahrungen in der Produktion von XXL-Bauteilen aus dem Bereich CFK gesammelt, von denen andere Branchen profitieren würden. Vor diesem Hintergrund soll das Projekt „PFH TranSition – Transfer und Innovation in der Übergangsregion (Elbe-Weser-Dreieck)“ eine gemeinsame regionale Kooperationsstelle schaffen. Diese werde am PFH Hansecampus Stade angesiedelt sein, von wo aus zwei Mitarbeiter die Kooperationspartner betreuen sollen. So sollen die Unternehmen etwa in gemeinsamen Workshops mögliche Kooperationspotenziale ermitteln oder neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln, um aus eigener Kraft und nachhaltig die regionale Wirtschaftskraft zu steigern.

Von Markus Riese

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