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Göttingen Landtag beschließt 25-Millionen-Euro-Zuschuss
Campus Göttingen Landtag beschließt 25-Millionen-Euro-Zuschuss
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12:43 07.06.2017
Von Angela Brünjes
Gebaut wird das neue Rechenzentrum auf dem Nordcampus westlich des Tierärztlichen Instituts am Burckhardtweg. Bauherr ist die Universität Göttingen, die als Stiftung öffentlichen Rechts agiert. Quelle: Meder
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Göttingen/Hannover

„Mit dem Neubau des Rechenzentrums wird der Wissenschaftsstandort Göttingen weiter gestärkt,“ erklärte die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (SPD), die die Entscheidung des Niedersächsischen Landtages am Mittwoch auch mitteilte. Mit der Zukunftsinvestition werde die IT-Infrastruktur für wissenschaftliches Rechnen, das Daten- und Bildmanagement sowie die Langzeitarchivierung bei wachsenden Verfügbarkeitsanforderungen sicher. Eine gute IT-Infrastruktur ist in digitalen Zeiten für die Leistungsfähigkeit der Forschung und des Gesundheitssystems unverzichtbar, betonte Andretta

Gebaut wird das neue Rechenzentrum auf dem Nordcampus westlich des Tierärztlichen Instituts am Burckhardtweg. Bauherr ist die Universität Göttingen, die als Stiftung öffentlichen Rechts agiert.

Der Baubeginn ist noch für dieses Jahr vorgesehen, das Gebäude soll im Jahr 2020 bezugsfertig sein. Für den Neubau werden vom Land rund 24,7 Millionen zur Verfügung gestellt. 13,8 Millionen Euro finanziert die Max-Planck-Gesellschaft, die ebenfalls Rechner im Gebäude unterbringen will. Damit liefere der Neubau auch die Grundlage für eine künftig noch stärkere Zusammenarbeit der Universität, der Universitätsmedizin und der Göttinger Max-Planck-Institute, erklärte die Abgeordnete. Ein weiterer innovativer Ansatz sei die Nutzung der durch die Rechnerleistungen anfallenden Wärme zur Beheizung des Gebäudes und auch zur Beheizung zukünftiger Gewächshäuser des Agrarbereichs.