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Göttingen Mit der Uni Göttingen sind die meisten Nobelpreisträger verbunden
Campus Göttingen Mit der Uni Göttingen sind die meisten Nobelpreisträger verbunden
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12:44 10.12.2019
Das Bild aus einer Ausstellung zum Nobelpreisträger Stefan Hell zeigt unter anderem den Frack, den Hell bei der Preisverleihung trug. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Ob Werner Heisenberg, Robert Koch, Max Planck oder Herta Müller – an deutschen Universitäten haben zahlreiche Nobelpreisträger studiert, geforscht oder gelehrt. An welcher der 40 größten deutschen Universitäten die meisten Nobelpreisträger Spuren hinterlassen haben, hat die digitale Lernplattform charly.education anlässlich der Nobelpreisverleihung am 10. Dezember untersucht. Hierfür wurden Gast- und Honorarprofessoren, längere Forschungsaufenthalte und Semester als Studierende berücksichtigt.

Göttingen und Heidelberg in Front

Die Georg-August-Universität Göttingen ist mit 44 Nobelpreisträgern verbunden und sichert sich damit den ersten Platz des Rankings. Zu den zahlreichen Preisträgern gehören zum Beispiel Werner Heisenberg (Physik), Paul Ehrlich (Medizin), Manfred Eigen (Chemie) und Erwin Neher (Medizin).

Dahinter folgt die älteste Universität Deutschlands, die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg (33 Nobelpreisträger). Auf Platz drei rangiert die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (32 Nobelpreisträger), an der zum Beispiel Günter Grass eine Stiftungsprofessur innehatte.

Vorsichtig äußert sich die Universität Göttingen zur Zahl der Nobelpreisträger. „Die Georgia Augusta ist mit den Lebensläufen von über 40 Nobelpreisträgern verbunden. Vierzehn von ihnen sind explizit für Forschungsarbeiten und -erkenntnisse, die sie während ihrer Göttinger Zeit entwickelt haben, mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden. Einer von ihnen ist Prof. Stefan W. Hell, dem 2014 der Nobelpreis für Chemie verliehen wurde“ heißt es auf der Homepage der Universität.

Von den genannten 14 Wissenschaftlern erhielten acht den Nobelpreis für Chemie.

Von chb

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