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Göttingen Logo für den 50. Deutschen Historikertag in Göttingen vorgestellt
Campus Göttingen Logo für den 50. Deutschen Historikertag in Göttingen vorgestellt
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11:29 09.10.2013
Plakate für den Historikertag in Göttingen: Oliver Riedel, Tobias Hieb und Olga Hieb von der Werbeagentur sowie Benjamin Bühring und Arnd Reitemeier, Universität Göttingen, und Nora Hilgert, Geschäftsführerin des Verbandes der Historiker (v.l.). Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Die Veranstaltung wolle nicht nur Kristallisationspunkt für die wissenschaftliche Debatte sein, sondern auch ein Forum für die Vermittlung von Geschichte an die Öffentlichkeit, so Bühring. Und damit die Öffentlichkeit auch davon erfährt, wurde am Dienstag ein Logo für den Historikertag  vorgestellt und die Homepage freigeschaltet.

Nach einer kleinen Ausschreibung wurde die Göttinger Werbeagentur oaf.medium mit der Umsetzung des thematischen Mottos des Historikertages „Gewinner und Verlierer“ beauftragt. So eindeutig sei eine Definition Gewinner und Verlierer ja auch historisch oft nicht zu treffen, so Oliver Riedel von der Agentur. Oft komme es auf die Art der Betrachtung an.

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Deswegen trage das Logo beides in sich. Mit den Farben Gelb und Schwarz wollte man einen starken Gegensatz zeigen. Bei den Plakaten habe man sich verschiedene Farben im Hintergrund entschieden, um auf die Vielschichtigkeit des Programmes hinzuweisen.

Zurückgenommen präsentiert sich dagegen die Homepage. „Das Design sollte klar und nüchtern sein“, so Tobias Hieb. Das Auffinden der Inhalte stehe im Vordergrund, nicht die Farbwelt. Zunächst finden Interessierte hier die grundlegende Informationen, ab Anfang 2014 werde das Programm langsam komplettiert. Ein Blog soll in den nächsten Tagen starten.

Kern des Historikertages, der vom Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands organisiert wird, ist natürlich das wissenschaftliche Programm. Partnerland wird Großbritannien sein. Göttingen mit seiner historischen Verbindung zu diesem Land, sei da ein idealer Standort, so Prof. Arnd Reitemeier von der Universität Göttingen.

Geplant ist zudem ein Schülerprogramm, mit Vorträgen für Schüler der Sekundarstufe II. Miteinsteigen sollen auch die Studenten. „Es ist uns wirklich wichtig, dass der Historikertag nicht so über die Uni hinweggeht“, so Bühring.  Studenten sollen etwa eine Posterausstellung vorbereiten und spezielle Stadtführungen.

Von Christiane Böhm