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Göttingen „Magnus“: Göttinger Gründungsteam entwickelt Desinfektionsmittel in der Türklinke
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„Magnus“: Göttinger Gründungsteam entwickelt Desinfektionsmittel in der Türklinke

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20:00 04.06.2021
Team "Magnus" präsentiert den ersten Prototypen. Von links nach recht: Timon Bunnenberg, Michael Brandau, Lucas Mittelmeier, Malte Ernestus und Ole Moritz Block.
Team "Magnus" präsentiert den ersten Prototypen. Von links nach recht: Timon Bunnenberg, Michael Brandau, Lucas Mittelmeier, Malte Ernestus und Ole Moritz Block. Quelle: r/Ferneding
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Göttingen

Die Hände schon desinfizieren, während man die Tür öffnet: Ein interdisziplinäres Gründungsteam aus Studenten und Absolventen der Universität und Universitätsmedizin Göttingen (UMG) entwickelt zurzeit einen Desinfektionsmittelspender, der Ausgeber und Türöffner in einem ist. Gemeinsam mit der Gründungsförderung der Universität konnte das Team „Magnus“ ein Exist-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Höhe von 117 000 Euro einwerben. Damit kann das Produkt ein Jahr lang zur Anwendung in medizinischen Einrichtungen und Pflegeheimen weiterentwickelt werden.

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Infektionen mühelos reduzieren

„Magnus soll alle Anforderungen der Fachgesellschaften im deutschen Gesundheitssystem erfüllen und dazu beitragen, dass Händehygiene zu einer Selbstverständlichkeit wird und Infektionen so mühelos reduziert werden“, erklären Ole Moritz Block, Lucas Mittelmeier, Michael Brandau, Timon Bunnenberg und Malte Ernestus in einer Pressemittelung der Universität Göttingen. Schon im März sind die fünf mit ihrem Projekt in den „Life Science Accelerator“ des SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC) eingezogen.

Fachliche Unterstützung erhält das Team von seinem Mentor Prof. Stefan Dierkes, Gründungsbeauftragter der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. „Die Corona-Pandemie hat uns allen die große Bedeutung der Handhygiene vor Augen geführt. Das Gründungsteam Magnus bietet dafür eine innovative Lösung, die auch nach dem Ende der Pandemie ein wichtiges Element eines Hygienemanagements in Krankenhäusern und im gesamten Medizinsektor sein kann.“

Von Lea Lang