Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Mit kühlem Wasser gegen Hitzeerschöpfung
Campus Göttingen Mit kühlem Wasser gegen Hitzeerschöpfung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:19 10.06.2010
Von Christiane Böhm
Wasser marsch: Das kühle Nass hilft von innen und außen gegen die schwüle Hitze. Quelle: obs

Das starke Schwitzen führt zum Verlust von Flüssigkeit, Mineralstoffen und Spurenelementen. Um für Abkühlung zu sorgen, stellt der Körper außerdem die Blutgefäße der Haut weit. Dadurch sinkt der Blutdruck und der Kreislauf wird geschwächt. Bei starker Hitze kann das dazu führen, dass das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird – dann stellen sich Schwindel, Kopfschmerzen, Mattigkeit und Konzentrationsstörungen ein.

Besonders hitzegefährdet sind Menschen, deren Kreislauf ohnehin nicht sehr stabil ist, wie chronisch Kranke, übergewichtige und alte Menschen. Sie sollten an heißen und schwülen Tagen besonders auf Abkühlung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten und sich am besten in kühlen, abgedunkelten Räumen aufhalten, empfiehlt die TK. Jede schlagartige Abkühlung – zum Beispiel durch eine kalte Dusche – sollte jedoch vermieden werden, um den Kreislauf nicht noch mehr zu belasten.

Auch gesunde Menschen sollten sich vor allem in den Mittagsstunden besser nicht direkt der Sonne aussetzen. Säuglinge und Kleinkinder müssen besonders vor Hitze geschützt werden, weil sich ihr Körper noch nicht ausreichend durch Schwitzen abkühlen kann. Menschen mit schwachen Venen sollten gerade an heißen Tagen ihre Stützstrümpfe tragen, damit das Blut durch die Erweiterung der Gefäße nicht in den Beinen versackt und so zusätzlich Kreislaufprobleme verursacht.

Auch die Ernährung sollte bei Sommerhitze umgestellt werden, rät die TK. Auf fettes Essen sollte verzichtet werden. Wenn die Firmenkantine trotz Sommerhitze Braten mit Sahnesoße oder Speckpfannkuchen anbietet, sollte man sich Frischkost von zu Hause mitnehmen. Das Essen sollte leicht verdaulich sein, dabei reich an Vitaminen und Nährstoffen, Obst und Gemüse in allen Variationen bieten sich an.

Auch sollte möglichst wenig Kaffee oder Schwarztee, und tagsüber kein Alkohol getrunken werden. Reichlich Mineralwasser (je nach Temperaturgraden und Schweißproduktion zwei bis vier Liter am Tag), verdünnte Obst- und Gemüsesäfte löschen den Durst und gleichen den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust durch Schwitzen wieder aus.

Weitere Hitze-Schutz Tipps:
Beine immer mal wieder für ein paar Minuten hochlegen. Das entlastet die Gefäße und beugt dem Anschwellen der Füße und Beine vor.
Luftige und weite Kleidung, mit möglichst geringem Kunstfaseranteil, tragen. Helle Stoffe fördern die Wärmeabstrahlung und damit auch die Schweißverdunstung.

Ein kaltes, feuchtes Tuch im Nacken oder auf der Stirn erfrischt und kühlt wirkungsvoll.
Einen wohltuenden Frischeeffekt hat es auch, die Unterarme ein paar Minuten lang unter fließendes kaltes Wasser zu halten oder sich ein kühles Fußbad zu gönnen.

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bereits 1977 wurde die erste Nierentransplantation am Nephrologischen Zentrum Niedersachsen (NZN) in Hann.Münden durchgeführt. Vor kurzem feierte das NZN die 2000.

Christiane Böhm 10.06.2010
Göttingen Dauerleihgabe vom Max-Planck-Institut - Cassini-Instrument für das Deutsche Museum

Die Saturnmission Cassini ist seit 2004 im Weltall unterwegs. Zu den Instrumenten der Weltraummission zählt auch ein „UVIS/HDAC“. Die einsatzbereite Kopie des Ultraviolett Spektrometers aus dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau gehört seit Dienstag zu den Ausstellungsstücken im Deutschen Museum in München.

Angela Brünjes 09.06.2010

Winnetou reitet durch Kroatien, statt durch die Prärie, „Casablanca“ wurde komplett im Studio gedreht, „Der englische Patient“ wurde von Ägypten nach Tunesien verlegt, wo auch Star Wars-Regisseur George Lucas vielfach drehte. Was bewirken Filmbilder in Bezug auf unsere geographischen Vorstellungen von der Welt?

09.06.2010