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Göttingen Nach Protest: Finnougristik an der Universität Göttingen bleibt vorerst
Campus Göttingen Nach Protest: Finnougristik an der Universität Göttingen bleibt vorerst
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17:30 07.11.2019
Am 5. November demonstrieren Studierende für den Erhalt des Fachs Finnougristik. Quelle: Westfeld
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Göttingen

„Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät hat in seiner Sitzung vom 6. November beschlossen, die Professur für Finnisch-Ugrische Philologie ab 2023 noch einmal für fünf Jahre befristet wieder zu besetzen, mit der Auflage, eine neue Finanzierung für den Zeitraum danach zu finden“, teilte die Pressestelle der Universität am Donnerstagnachmittag mit. „Für diesen Zeitraum werden die bestehenden Studiengänge in bisheriger Form weitergeführt.“

Maike Lock und Kommilitonen hatten eine Fundraisingkampagne initiiert, damit Studierende ihren Beitrag zur erneuten Besetzung der Professur leisten können. 40 000 Euro waren das Ziel – bis Donnerstag waren 255 Euro überwiesen worden. „Das Fundraising wollen wir in der nächsten Woche auslaufen lassen und das Geld der Fakultät spenden“, sagt Lock. Protest und Fundraising seien während der Ratssitzung zur Kenntnis genommen worden.

„Wir sind zufrieden mit dem Beschluss, da dies die beste Option war, die im Fakultätsrat zur Abstimmung stand“, kommentiert Lock die Entscheidung. Sie und ihre Mitstreiter wollen sich „in der nächsten Zeit sowohl innerhalb der Finnougristik als auch unter den Fachgruppen der ,PhilFak’ zusammensetzen und weiteres Vorgehen, auch in Bezug auf andere kleine Fächer, besprechen, da es auch um einige andere Fächer nicht gut bestellt ist.“

Von Stefan Kirchhoff

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