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Göttingen Nachlass von Chemiker und Nobelpreisträger Zsigmondy
Campus Göttingen Nachlass von Chemiker und Nobelpreisträger Zsigmondy
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16:25 12.07.2013
Blick aufs Göttinger Ostviertel: Aquarell von Richard Zsigmondy um 1910.
Blick aufs Göttinger Ostviertel: Aquarell von Richard Zsigmondy um 1910.
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Göttingen

Neben Göttinger Motiven sind auch Landschaften rund um Zsigmondys Wohnsitz im italienischen Terlago (Trentino) darauf zu sehen. Die Aquarelle sind dabei nur ein Teil des erworbenen persönlichen Nachlasses: Es gehören auch eine Analysenwaage, Fotos, Tagebücher und zahlreiche persönliche Briefe dazu.

Richard Zsigmondy (1865-1929).

Die Aquarelle und der restliche Nachlass sind ab sofort im Museum der Göttinger Chemie zu sehen, teilte die Universität Göttingen mit.

Richard Zsigmondy, Jahrgang 1865, war von 1908 bis zu seinem Tod 1929 als Professor für Anorganische Chemie an der Universität Göttingen tätig. Ein Schwerpunkt seiner Forschung, für die er 1925 den Nobelpreis erhielt, lag auf dem Gebiet der Chemie von Nanoteilchen.

Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern entwickelte er Membranfilter und Ultrafeinfilter und war maßgeblich für die Weiterentwicklung des Ultramikroskops verantwortlich, mit dem einzelne Nanoteilchen erstmals sichtbar gemacht werden konnten.

Das Museum der Göttinger Chemie wurde 1979 gegründet und enthält in einer ständigen Ausstellung sowie im Magazin Objekte und Dokumente vielfältiger Art zur Geschichte der Chemie an der Universität Göttingen.

Neben der Unterstützung durch die Fakultät und ihre Institute macht der Förderverein des Museums der Göttinger Chemie Neuanschaffungen wie die der Aquarelle und die Aufarbeitung der Bestände finanziell möglich.

pug

Weitere Informationen unter museum.chemie.uni-goettingen.de