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Göttingen Nachwuchs-Teilchenphysiker aus ganz Europa tagen in Göttingen
Campus Göttingen Nachwuchs-Teilchenphysiker aus ganz Europa tagen in Göttingen
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13:22 18.07.2018
Prof. Dr. Arnulf Quadt Quelle: r / Mischke
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Göttingen

Die Sommerschule bietet Bachelor- und Masterstudenten die Möglichkeit, eine Woche lang mit Lehrenden der Universität Göttingen, zahlreicher europäischer Universitäten und des europäischen Forschungszentrums für Elementarteilchenphysik (Cern) zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Fragen der Hadron-Collider-Physik, wie sie beispielsweise am Large Hadron Collider des Cern, dem derzeit größten Teilchenbeschleuniger der Welt, untersucht werden. Wissenschaftler der Universität Göttingen sind nach eigenen Angaben daran intensiv beteiligt und untersuchen, wie die Bausteine der Natur im Innersten strukturiert sind und welche Eigenschaften sie haben.

Schulung auf höchstem Niveau

„Diese Art der fundamentalen Grundlagenforschung lässt sich nur in großen und internationalen Teams von Experten aus aller Welt erfolgreich durchführen“, erklärt der lokale Organisator der Sommerschule, Prof. Dr. Arnulf Quadt vom II. Physikalischen Institut der Universität Göttingen. „Aus der Entwicklung der Quantenmechanik in Göttingen ist die Elementarteilchenphysik der vergangenen Jahre und Jahrzehnte entstanden. Wir schulen jetzt unsere Studierenden auf höchstem Niveau und lassen sie gleichzeitig schon zu Beginn ihres Studiums erleben, wie kreativ und produktiv Expertinnen und Experten weltweit zusammenarbeiten.“

Zu den aktuellen Forschungsthemen der Sommerschule gehören nach Angaben der Uni unter anderem die Quantenchromodynamik, welche die Wechselwirkung der fundamentalen Bausteine von Atomkernen beschreibt, sowie sogenannte Jets – ein Phänomen, das bei Experimenten mit stark beschleunigten Teilchen entsteht und Rückschlüsse auf Teilchenkollisionen zulässt. Zudem werden statistische Methoden der Datenanalyse, die Detektorphysik, das Top-Quark, das massereichste aller derzeit bekannten Elementarteilchen, sowie die Supersymmetrie thematisiert.

Schwerpunkt ist in diesem Jahr die sogenannte fermionische Kopplung des Higgs-Bosons. Das Higgs-Boson „koppelt“ dabei an andere Elementarteilchen, wodurch diese ihre Masse erhalten und damit träge werden. Die Higgs-Kopplung an Fermionen wurde gerade erst von den beiden Experimenten „Atlas“ und „CMS“ beobachtet, wie die Uni mitteilt.

Weitere Informationen auf hasco.uni-goettingen.de.

Von Madita Eggers

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