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Göttingen Neues Forschungsgebäude für HAWK
Campus Göttingen Neues Forschungsgebäude für HAWK
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16:16 15.08.2018
So soll der HAWK-Neubau aussehen. Quelle: Hidde Timmermann Architekten
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Göttingen

Bei dem geplanten Forschungsgebäude handelt es sich um eine Einrichtung für Medizintechnik. Dabei gehe es insbesondere um Plasma- und Lasermedizin, teilte die Hochschule mit. Außerdem werde auch die Forschung zu funktionalen biokompatiblen Beschichtungen und Hygiene berücksichtigt. Rund vier Millionen würden für den Bau benötigt, der Rest sei für zwei Forschungsgroßgeräte eingeplant. Neben den Spezial-Laboren werde es auch Büroarbeitsflächen geben. „50 Prozent der Mittel stammen aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung, weitere 40 Prozent sind Landesmittel, 10 Prozent kommen von der HAWK“, heißt es vom niedersächsischen Ministerium für für Wissenschaft und Kultur. Außerdem werde ein Hörsaal mit 120 Plätzen entstehen, der allerdings von der Hochschule allein finanziert werde.

Das Forschungsfeld der medizinischen Plasma- und Lasertechnologie gelte als Schlüsseltechnologie für die Herstellung oder Veredelung von Produkten. „Es besteht hier ein enormes Transfer- und Umsetzungspotential – sowohl, um auf plasma- und lasertechnologischer Basis innovative Technologien und Produkte zu schaffen, als auch bestehende Verfahren und Prozesse zu optimieren und aufzuwerten“, erläutern die Fachleute der HAWK. „Die neue Forschungsinfrastruktur am Standort Göttingen ergänzt strategisch eine Reihe von auf die Medizintechnik ausgerichteten wissenschaftlichen, akademischen und infrastrukturellen Maßnahmen“. Auch HAWK-Präsident Marc Hudy ist davon überzeugt, dass sich die Investition in den Bereich der medizinischen Forschung auszahlen werde: „Die Ergebnisse sind schon jetzt national wie international von Bedeutung. Aber sie werden deutlich auch zur Weiterentwicklung des Gesundheitscampus Göttingen beitragen und insgesamt unsere Möglichkeiten weiter verbessern, wissenschaftliche Erkenntnisse in die regionale Wirtschaft zu transferieren. Ganz nach unserem Ziel: HAWK-Forscher als Ideengeber und Problemlöser für die Region.“ Der Gesundheitscampus ist ein bundesweit einmaliges Kooperationsprojekt der HAWK und der Göttinger Universitätsmedizin (UMG).

Das neue Forschungsgebäude werde über 600 Quadratmeter Nutzfläche verfügen und auf dem Exerzierplatz des ehemaligen Kasernengeländes gegenüber dem Fraunhofer Anwendungszentrum entstehen, heißt es von der Hochschule aus Hildesheim. Der Baubeginn sei im Herbst geplant und die Fertigstellung für 2019. „In dem Gebäude werden wir anwendungsorientiert forschen, die Ergebnisse in niedersächsische Unternehmen transferieren und das alles zum Wohle der Menschen“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Vizepräsident für Forschung und Transfer an der HAWK. Auch im zuständigen Landesministerium ist man vom Standort Göttingen für die medizinische Forschung überzeugt und betone dessen Bedeutung für Niedersachsen. „Die zusätzlichen räumlichen Kapazitäten ermöglichen es, die bestehenden Forschungsaktivitäten der HAWK in Göttingen auszubauen und zu intensivieren“, betont Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. „Mit den aktuellen und neuen Forschungskapazitäten bestehen somit auch exzellente Möglichkeiten, Forschung und auch Transfer in Niedersachsen zu stärken.“

Von Max Brasch

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