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Göttingen Oppermann spricht sich für befristete Soforthilfen aus
Campus Göttingen Oppermann spricht sich für befristete Soforthilfen aus
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17:30 24.04.2020
Thomas Oppermann (SPD) will Studenten befristete Soforthilfen bereitstellen. Quelle: dpa
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Göttingen

Viele Studenten haben in der Corona-Krise ihren Nebenjob verloren, etwa in der Gastronomie. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) will den Studenten zinslose Darlehen anbieten. Diese Hilfe sei nicht ausreichend, hieß es dazu von den Koalitionspartnern. Auch der Göttinger Bundestagsabgeordnete und Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann (SPD) schließt sich nun dieser Kritik an.

Oppermann stellt sich hinter die Forderung seiner Partei, befristete Soforthilfen bereitzustellen und das Bafög kurzfristig für die zu öffnen, die ihr Einkommen verloren haben. Finanzmittel dafür stünden bereit, denn im vorigen Jahr seien 900 Millionen Euro weniger für das Bafög ausgegeben worden, als im Haushalt vorgesehen. „Wir müssen schnell und unbürokratisch handeln, denn die Studierenden brauchen jetzt unsere Hilfe“, so Oppermann.

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„Es ist absolut inakzeptabel, dass Bundesbildungsministerin Anja Karliczek sich nicht zu einer Öffnung des Bafögs für nicht empfangsberechtigte Studierende bewegen lässt“, erklärt Oppermann. Der Vorschlag Karliczeks gehe an der Realität vieler Studierender vorbei, denn ein zinsloses Darlehen würde ihren Schuldenberg nur noch weiter ansteigen lassen.

Von Anja Semonjek

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