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Göttingen PFH Göttingen: Studieren in virtuellen Hörsälen
Campus Göttingen PFH Göttingen: Studieren in virtuellen Hörsälen
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12:21 06.05.2020
Prof. Anja Lepach-Engelhardt unterrichtet ihre Studierenden vom heimischen Arbeitszimmer in Göttingen aus. Quelle: r
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Göttingen

Die 600 Studenten der Privaten Hochschule Göttingen (PFH) sind am Dienstag in das Sommersemester gestartet. Die PFH hat die Campuslehre vollständig in den virtuellen Raum verlagert.

„In den vergangenen Wochen haben wir mit Hochdruck daran gearbeitet, die Lehre im Sommersemester 2020 sicherzustellen“, sagt Hochschulpräsident Prof. Frank Albe. Dafür seien einerseits die technischen Voraussetzungen geschaffen worden, andererseits habe das Präsidium die Lehrenden dabei unterstützt, ihre Angebote umzustellen und in veränderter Form anzubieten.

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Stundenplan unverändert

Veranstaltungen werden für die Studierenden gemäß Stundenplan angeboten und durchgeführt. „Dozenten und Studierende treffen sich in virtuellen Hörsälen und werden mit Hilfe einer Online-Plattform in der Lage sein, interaktive Vorlesungen zu gestalten“, erläutert Albe. Fragen könnten gestellt und beantwortet werden. Auch Präsentationen und Gruppenarbeiten würden durchgeführt. Dies gelte ebenso für Seminare, Tutorien, Planspiele und Praktikervorträge.

Prof. Marc Siebert unterrichtet seine Studierenden vom heimischen Nordhessen aus. Quelle: r

„Die persönliche Betreuung der Studierenden gewährleisten wir im Sinne unserer bewährten ,Open-door-policy’ nun angepasst per E-Mail, Telefon oder Skype“, sagt Albe. Dies betreffe nicht nur die Kontakte mit den Professoren, sondern alle Fragen der Studienkoordination, Prüfungsangelegenheiten, allgemeine Verwaltungsaspekte, Organisation rund um Bewerbungen für Praktika oder Jobs sowie Studienfinanzierung, Stipendien und Gutachtenerstellung.

Das technische Support-Team der PFH unterstütze Lehrende und Studierende bei der Einrichtung und Nutzung der Software-Tools. „Wir haben alle Szenarien für das Sommersemester durchgeplant. So haben wir für die Praxisanteile bereits Substitute entwickelt. Wir hoffen aber, baldmöglichst in die klassische Lehre zurückkehren zu können“, so der Hochschulpräsident.

Schreibtisch statt Hörsaal: Joachim Ahrens, Professor für Volkswirtschaftslehre, unterrichtet vom heimischen Arbeitszimmer in Göttingen aus. Quelle: r

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Von Anja Semonjek/ r

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