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Göttingen Preis für Physiker Michael Wilczek
Campus Göttingen Preis für Physiker Michael Wilczek
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13:01 28.06.2018
Carla Frohlich (Mitorganisatorin des Workshops und Cottrell-Preisträgerin 2014), Michael Wilczek (Fulbright-Cottrell Preisträger 2018), Yana Vaynzof (Fulbright-Cottrell Preisträgerin 2018), sowie Olalla Vázquez (Mitorganisatorin des Workshops und Fulbright-Cottrell Preisträgerin 2016) (von links) Quelle: r
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Göttingen

Nach Angaben des Max-Planck-Institutes handelt es sich bei dem Preis um einen der wichtigsten transatlantischen Preise für Exzellenz in Lehre und Forschung. Er wird von der deutsch-amerikanischen Fulbright-Kommission vergeben und sieht für ein dreijähriges Lehr- und Forschungsprojekt eine Förderung von 63 000 Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vor. Die offizielle Preisverleihung fand im Rahmen des Fulbright-Cottrell Junior Faculty Professional Development Workshops in Berlin statt.

Zusammenspiel von aktiver Materie und Mikroorganismen

Wilczek erforscht in seinem Projekt das Zusammenspiel von aktiver Materie, wie beispielsweise Mikroorganismen, mit komplexen Strömungen. Mit seiner Forschung möchte er unter anderem die Frage beantworten: „Was sind die Organisationsprinzipien hinter den faszinierenden Strömungsmustern von Bakterienschwärmen?“ Mit dem Award habe er nun die Möglichkeit Forschung und Lehre in einem Projekt zu vereinen. „Ich freue mich darauf, diese Fragen nicht nur mit meinem Forschungsteam, sondern auch mit Studierenden im Hörsaal zu erforschen“, sagt Wilczek. Zudem fühle er sich geehrt, einen Preis zu erhalten, der neben der Forschung auch einen besonderen Fokus auf exzellente Lehre lege. Der Fulbright-Cottrell Award wird seit 2016 vergeben.

Von Vera Wölk

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