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Göttingen Projekt von Universität Göttingen und Religionsgemeinschaften
Campus Göttingen Projekt von Universität Göttingen und Religionsgemeinschaften
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20:34 23.01.2015
Von Angela Brünjes
Für Studierende und Beschäftigte der Universität entsteht im Zentralen Hörsaalgebäude ein Raum der Stille. Quelle: EF
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Göttingen

„Mit diesem Projekt wollen wir unseren Studierenden und Beschäftigten ermöglichen, im zunehmend verdichteten Wissenschafts- und Studienalltag Ruhe und Besinnung zu finden und ihre Religion ausüben zu können“, erläutert Prof. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales der Universität.

Im Konzept der Kooperationspartner für den „transzendentalen Raum“ ist für jede Religionsgemeinschaft ein spezieller Wandschrank vorgesehen, in dem die nötigen religiösen Gegenstände und heilige Schriften gelagert werden können: Gesangbuch, Bibel, Koran, Thora oder Gebetsteppich.

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Die für das Gebet nötige Himmelsrichtung von Mekka oder Jerusalem kann über einen Kompass bestimmt werden. Finanziert wird der Umbau von allen beteiligten Gemeinschaften. Die Hanns-Lilje-Stiftung fördert den noch im Januar beginnenden Künstlerwettbewerb mit 6000 Euro.

Der Anteil ausländischer Studierender an der Georg-August-Universität liegt derzeit bei 12,2 Prozent, der des ausländischen akademischen Personals bei 11 Prozent. Entsprechend studieren und lehren heute neben Angehörigen der christlichen Kirchen auch Angehörige jüdischen, muslimischen, hinduistischen, buddhistischen und anderen Glaubens in Göttingen.

Beim Raum der Stille handelt es sich um ein gemeinschaftliches Projekt der Universität mit der Evangelischen Studierenden- und Hochschulgemeinde Göttingen, der Katholischen Hochschulgemeinde Göttingen, der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Göttingen, der Liberalen Jüdischen Gemeinde Göttingen und der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Göttingen (DITIB).