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Göttingen Streit um Göttinger Medizin-Studienplätze
Campus Göttingen Streit um Göttinger Medizin-Studienplätze
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16:30 13.09.2019
Medizinstudenten üben die hygienische Händereinigung (gestellte Szene). Quelle: dpa
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Göttingen / Lüneburg

Das Oberlandesgericht Lüneburg hat über Studienplätze im Studiengang Humanmedizin an der Universität Göttingen entschieden. Die Urteile in den Berufungsverfahren beziehen sich auf Klagen von Studienplatzbewerbern, die Vollstudienplätze verlangten.

Bei den Streitigkeiten geht es um drei Semester von Frühjahr 2015 bis Mitte 2016. Anders als von den Studienplatzbewerbern verlangt, wird die Berechnung der Anzahl der Studienplätze mit der Gerichtsentscheidung als rechtmäßig beurteilt.

Drei Semester

Nach Angaben der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hatte die Medizin Fakultät im Sommersemester 2015 insgesamt 211 Studienplätze (131 Voll- und 80 Teil-Studienplätze), 203 waren es im Wintersemester 2015/16 in der Aufteilung 144 Voll- und 59 Teil-Studienplätze sowie im Sommersemester 2016 gesamt 202 Studienplätze (143 Voll- und 59 Teil-Studienplätze).

Nach Überprüfung der Kapazitätsberechnung stünden in den genannten Semestern weder weitere Teilstudienplätze noch weitere Vollstudienplätze zur Verfügung. Die Berechnung der Anzahl der Studienplätze durch das Ministerium und die Universität sei im Wesentlichen frei von Rechtsfehlern, heißt es in der Mitteilung des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts. Dessen 2. Senat, erklärte, weder sei die Universität verpflichtet, Lehrpersonal aus dem Bereich der klinischen Ausbildung in den vorklinischen Grundlagenbereich zu verschieben, noch müsse sie ihren klinischen Ausbildungsaufwand in den ärztlichen Basisfähigkeiten sowie in den Bereichen Krankheitslehre und Diagnostik verringern.

Zahl der Patienten

Auch das Argument der Kläger, die Zahl der ausbildungsgeeigneten Patienten sei erheblich höher als von dem Ministerium und der Universität angenommen, ließ der Senat nicht gelten. Bei der Bestimmung des Umfangs, in dem Patienten zu Ausbildungszwecken herangezogen werden könnten, stehe dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur ein weiter Spielraum zu, der nicht überschritten worden sei.

Von Angela Brünjes

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