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Göttingen Rekorde und Überraschungen beim Great Barrier Run
Campus Göttingen Rekorde und Überraschungen beim Great Barrier Run
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16:54 13.09.2019
Klettern als Team: Bei der 5. Auflage des Great Barrier Runs warten auf die Teilnehmer wieder zwei neue Hindernisse Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Nach dem Event ist quasi vor dem Event. „Insgesamt haben wir direkt vor dem Lauf zwei Wochen Produktionszeit, wobei über 50 Gewerke eingebunden sind, sowie eine Woche Rückbauarbeiten“, sagt Lukas Dannenberg, der dem dreiköpfigen Organisatorenteam des Göttinger Hochschulsports angehört. „Es werden unzählige Tonnen an Material und Event-Equipment bewegt“, ergänzt Dannenberg.

Der „Kern-Crew“, die den Lauf das gesamte Jahr vorbereiten gehören insgesamt drei Leute an: Neben Dannenberg noch Mischa Lumme und Nico Gießler. „Wir sind vor fünf Jahren gemeinsam gestartet und freuen uns jedes Jahr aufs neu“, so Dannenberg.

Mehr als 100 Helfer

Mehr als 100 ehrenamtliche Helfer sind beim Great Barrier Runmit dabei. Zudem unterstützen Sanitätsdienst, Ordnungsamt, Polizei, Bauhof, Zeitnahme, Gastro, Veranstaltungsleitung und Mediateam die drei Hauptorganisatoren.

Seit dem 31. August haben Dannenberg, Lumme und Gießler das Eventbüro bezogen. Der Aufbau läuft bereits seit etwa zwei Wochen. Täglich von 9 bis 18 Uhr waren etwa 20 bis 25 Helfer mit dabei, um möglichst ideale Bedingungen zu schaffen. Die Lagerung nach dem Lauf stellt übrigens kein Problem. „Die Hindernisse sind alle kompatibel – die kommen einfach in die Überseecontainer, die selbst eines der Herausforderungen beim Lauf darstellen“, so Dannenberg.

23 Hindernisse sind Rekord

Bei der fünften Auflage rund um dasGelände des Göttinger Hochschulsports stehen den Teilnehmernnicht nur ein 5-Kilometer-Rundkurs bevor, sondern auch 23 (21 im Vorjahr) teilweise sehr aufwendig gebaute Hindernisse bevor. „Wir haben in diesem Jahr zwei ganz neue Hindernisse dabei. Ich kann nur soviel verraten, dass eines der beiden mit dem Thema Springen zu tun hat“, verrät Dannenberg. Das zweite neue Element sei eine große Überraschung für alle. Nur soviel: Man benötige für die Bewältigung extrem gute Teamarbeit, heißt es vom Veranstalter. „Das Hindernis ist gut zehn Meter breit und 3,50 hoch“, sagt der Organisator.

Die Veranstalter betonen, dass die Sicherheit für die Teilnehmer besonders wichtig sei. „Die Hindernisse bauen wir so sicher wie möglich. Klar kann es so einem Lauf zu der ein oder anderen kleineren Verletzung kommen. Zum Glück hatten wir in den vergangenen vier Jahren noch nichts Schlimmeres“, berichtet Dannenberg.

3200 Läufer starten

Nicht nur in puncto der Anzahl der zu bewältigenden Hindernisse, sondern auch bei den Teilnehmerzahlen bricht der Great Barrier Run seinen eigenen Rekord. 3200 Starter haben für das Event an der Sportuniversität gemeldet – so viele, wie noch nie. Auch beiden Kindern (450 Starter) ist ein wahrer Boom festzustellen. „Wir haben bei den Teilnehmern die Eltern noch gar nicht dazu gezählt“, so Dannenberg. Trotz der fantastischen Anmeldezahlen ist Kapazität des Laufes noch nicht vollends ausgeschöpft. Bis zu 4000 Starter seien laut Dannenberg möglich. Dazu müsste man aber die Startgruppen etwas entzerren.

Über gemeinsame Ziele kann der Mitorganisator noch nichts Konkretes mitteilen. „Wir setzen uns nach dem Lauf auch mit dem Hochschulsport zusammen und diskutieren mögliche Veränderungen“, betont Dannenberg.

Auf der sogenannten Foodtruck-Meile gibt es in diesem Jahr einige Veränderungen, hier wurden diverse Angebote verändert. Zudem erwartet die mehr 3000 Starter eine andere Streckenführung, als in den vergangenen Jahren. „Das wird eine echte Überraschung für die Teilnehmer. Sie werden es aber erst auf der Strecke sehen“, verrät Dannenberg.

Von Jan-Philipp Brömsen

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