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Göttingen SAP mit Digital-Truck auf dem Göttinger Zentralcampus
Campus Göttingen SAP mit Digital-Truck auf dem Göttinger Zentralcampus
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18:06 20.02.2019
Im Intelligent Enterprice Truck auf dem Campus: (v.l.) Ulrike Brecht, Tom Weckend, Joachim Dorsch, Tobias Zimmermann, Wolodja Furlani.
Im Intelligent Enterprice Truck auf dem Campus: (v.l.) Ulrike Brecht, Tom Weckend, Joachim Dorsch, Tobias Zimmermann, Wolodja Furlani. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Den Besuchern des Zentralcampus der Georg-August-Universität Göttingen bietet sich derzeit ein außergewöhnlicher Anblick. Denn dort, direkt vor dem Denkmal der Göttinger Sieben, parkt ein Truck oder genauer: der SAP Intelligent Enterprise Truck – und außergewöhnlich ist auch sein Innenleben: ein Raum, dessen Wände große Monitore mit Touch-Funktion bilden, ermöglicht nach Schätzungen eines SAP-Experten gleichzeitig etwa zwölf Menschen eine digitale und interaktive 360°-Rundumerfahrung.

Die SAP, einer der weltweit größten Softwarehersteller, deren Unternehmenssitz im baden-württembergischen Walldorf liegt, realisierte in ihrem Truck und gemeinsam mit der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen (GWDG), der Universitätsmedizin und der Georg-August-Universität im Wesentlichen zwei Formate: zum einen wurde von Montag bis Mittwoch ein Vortragsprogramm angeboten, das sich in die sogenannten „Executive Tours“ und „Expert Sessions“ gliederte. Erstgenannte richteten sich vor allem an Entscheider, Leiter und Verantwortliche, während Letztgenannte für Projektleiter, Wissenschaftler, Forscher und Studierende gedacht waren.

Arbeit in Zeiten der Digitalisierung

Trotz dieser Zielgruppentrennung, erklärte der SAP-Ansprechpartner vor Ort, Tom Weckend, eine alle Vorträge das gemeinsame Ziel, den Teilnehmern moderne Software erlebbar zu machen und einen Eindruck von Arbeit in Zeiten der Digitalisierung zu schaffen. Laut Weckend dürften die vermittelten Inhalte besonders auf das Interesse von Studierenden der Informatik und der Medizin stoßen, doch auch Studierende anderer Fakultäten könnten in puncto softwaregestützter Organisation profitieren.

Das zweite Format nahm seinen Ausgang ebenfalls am Montag, erstreckt sich aber noch bis zum Freitag – sein Inhalt: ein Hackathon. Diese Wortschöpfung aus Hack und Marathon beschreibt eine gemeinschaftliche Softwareentwicklung im zeitlich klar umrissenen Rahmen einer Veranstaltung. In diesem Fall soll eine App entwickelt werden, deren Prototyp voraussichtlich am Freitag vorgestellt wird.

Truck noch bis Freitag auf dem Campus

Die Frage danach, weshalb sich der SAP-Truck seinen prominenten Stellplatz ausgerechnet in der vorlesungsfreien Zeit suchte, in der sich selbst der sonst so stark frequentierte Zentralcampus merklich leert, beantwortet Weckend mit einem Verweis auf die GWDG. Die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen habe diese Woche für besonders geeignet gehalten, um den Truck auf dem Campus zu platzieren.

Um Standort- und Forschungsstärke zu fördern, können neben Universitäten auch Unternehmen in ganz Europa zu den nächsten Haltestellen des Trucks gehören. In Göttingen präsentiert sich die SAP mit ihrem Truck noch bis Freitag. Ansprechpartner stehen vor Ort zur Verfügung.

Von Tobias Urban

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