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Göttingen „Schöne Monster der Mathematik“ in der Aula der Uni Göttingen
Campus Göttingen „Schöne Monster der Mathematik“ in der Aula der Uni Göttingen
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10:00 04.06.2019
Diese Statuette von Carl Friedrich Gauß steht im Flur der Kuppel der historischen Sternwarte Göttingen. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Mit von der Partie ist das Theater-Duo „stille Hunde“. Beginn in der Aula am Wilhelmsplatz ist um 18.30 Uhr.

Die beiden Göttinger Schauspieler „stimmen zunächst darauf ein, dass die Gauß-Vorlesung in diesem Semester zu ihrem Namensgeber nach Hause kommt“, teilt Carmen Barann von der Fakultät mit. Die Eröffnung übernimmt Prof. Friedrich Götze, Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV). Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen, hält ein Grußwort.

Lösungen physikalischer Gleichungen für ein Glas Wasser in Aufruhr

Das Publikum darf sich auf einen „Tischglobus mit dem Maßstab 1:1 zur Erdkugel“ freuen – oder auf ein Glas Wasser, „das sich spontan in Bewegung setzt und später genauso abrupt wieder zur Ruhe kommt“ (Lösungen der physikalischen Gleichungen für das Verhalten von Wasser). Mithilfe der modernen Mathematik seien solche scheinbaren Absurditäten möglich, so Prof. Stefan Halverscheid vom Mathematischen Institut der Uni Göttingen.

Die Konstruktionen, die dahinter steckten, erinnerten an das Weierstraß‘sche „Monster“: Vor circa 150 Jahren habe die Existenz solcher Monster „heftige Reaktionen in der Wissenschaft hervorgerufen – von Erstaunen, Unglauben bis hin zur Abscheu. Im Vortrag werden wir sehen, dass solche, dem gesunden Menschenverstand widersprechende mathematische Konstrukte wichtige Anwendungen haben.“

Leibniz-Preis für László Székelyhidi

Die Gauß-Vorlesung ist „eine bundesweit sichtbare Einrichtung der DMV“, heißt es in der Mitteilung des Dekanats. Sie werde einmal im Semester durch eine Universität ausgerichtet und soll aktuelle mathematische Forschung durch ausgewiesene Expertinnen und Experten der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit vermitteln. László Székelyhidi hat in Leipzig einen Lehrstuhl für angewandte Mathematik. 2018 wurde er mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet – der „wichtigste Forschungsförderpreis in der Bundesrepublik Deutschland“.

Von Stefan Kirchhoff

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